Archiv für den Monat Februar 2012

Fastenzeit mit Michael Pollan

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Es ist so weit: gestern war Aschermittwoch und somit Beginn der Fastenzeit.
Ich verzichte schon seit einigen Jahren jedes Jahr zur Fastenzeit für 40 Tage auf irgendetwas, das mir das Leben irgendwie angenehmer und einfacher macht. Ich möchte mir damit wieder bewusst machen, was man an bestimmten Dingen hat. Das muss gar nicht immer mit Essen zu tun haben, ich habe auch shcon mal Rolltreppen und Fahrstühle gefastet und bin immer brav Treppen gestiegen, oder habe mich bemüht, auf eine bestimmte Verhaltensweise zu verzichten, die mir eigentlich an mir selbst nicht gefällt.

Dieses Jahr habe ich für die Fastenzeit etwas vor, das ein bisschen anders funktioniert.
Wer meinen Podcast hört, der weiß schon, dass ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr möglichst alle von Michael Pollan aufgestellten 64 „Food Rules“ (deutscher Titel: „64 Grundregeln Essen“) zu befolgen.

Ich habe erst überlegt, ob ich eine Liste der 64 Regeln hier poste, möchte aber keine Urheberrechte verletzen, daher verzichte ich erst einmal darauf und schaue, ob ich evtl ein OK vom Autor bekommen kann.

Als mir die Idee kam habe ich lange überlegt, wie ich das praktisch umsetzen kann und dann noch in einer Form aufbereiten, die man bloggen kann 🙂
Jedes Lebensmittel auf seine Tauglichkeit hin zu prüfen kam mir umständlich vor, und jeden Tag alle Regeln zu erfüllen ist gar nicht möglich, weil einige sich auf einmalige Ereignisse beziehen wie etwa „Wenn möglich, legen Sie sich eine Gefriertruhe zu.“

Statt dessen werde ich so vorgehen, dass ich jeden Tag resümiere, ob und welche Regeln ich im Laufe des Tages gebrochen habe und versuche selbstverständlich, die Zahl so gering als möglich zu halten *hüstel*.

Man darf also gespannt sein, wie sich die Sache entwickeln wird.
Soviel sei schon mal gesagt: heute ist der erste Tag und ich habe schon beim Frühstück zwei Regeln gebrochen…

Ich halte euch auf dem Laufenden!

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Aufruf zum Stricken für die Berliner Kältehilfe

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Liebe StrickerInnen und Stricker da draußen!

Wer in letzter Zeit gezwungen war, länger als zehn Minuten auf den Bus
oder die Bahn zu warten, der hat gemerkt, wie klirrend kalt es da
draußen ist.
Aber im Gegensatz zu uns, die wir dann irgendwo hinfahren wo es warm und
geheizt, ist gibt es in Deutschland und besonders in Berlin viele
Menschen, die bei diesen Temperaturen nicht nur zehn Minuten draußen
stehen sondern ohne Dach über dem Kopf darußen leben und schlafen.
Immer wieder erfrieren Menschen in unseren Städten.

Hier wird die Kältehilfe
der Berliner Stadtmission
aktiv. Mit verschiedenen Projekten,
Notunterkünften und dem Kältebus helfen sie wo es nur geht, um denen,
die oft genug nicht mal das Nötigste haben, zu helfen.

Bei ihrer Arbeit sind sie zum großen Teil auf Spenden angewiesen.

UND HIER KOMMEN WIR INS SPIEL! 🙂

Ich habe mich mit der Kältehilfe in Verbindung gesetzt und gefragt, ob
sie für Sachspenden gestrickter Form gebrauchen können.
Natürlich können sie! 🙂
Zwar sind die Lager im Moment ziemlich voll, aber ab März nehmen sie
wieder gerne Spenden an.

Darum rufe ich hiermit zum fleißigen Stricken für die Kältehilfe
auf!
Lasst die Nadeln klappern und produziert Socken, Handschuhe, Mützen und
was sonst noch warm hält.

Ich sammle alle eure Ergebnisse und werde sie der Kältehilfe
überreichen. Und als besonderen Anreiz werde ich unter allen
Teilnehmenden eine wollige Überraschung verlosen! 🙂

Jeder der mitmachen möchte setzt sich bitte mit mir in Verbindung, ich
maile euch dann meine Postadresse, damit ihr mir eure Beiträge
zuschicken könnt!

Also, taucht tief in euren Stash und verwurstet alles, was warm hält!