Archiv für den Monat Februar 2013

Seid lieb zu euren Haaren!

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Als ich den Artikel über haarschonenden Haarschmuck geschrieben habe, kam mir der Gedanke, dass ich doch mal was grundsätzliches zu schonendem Umgang mit Haaren schreiben könnte.
Denn nicht-schädigender Haarschmuck ist das eine, aber leider gibt es noch eine Menge andere Wege, eine Traummähne gründlich zum Mopp zu ruinieren.

Im Langhaarnetzwerk hat mal eine Nutzerin einen sehr treffenden Vergleich gezogen:

„Behandle deine Haare so, wie du einen schweineteuren Kaschmirpulli behandeln würdest“

(äußerst frei zitiert)

…sehr passend, wie ich finde. Schließlich käme auch kaum jemand auf die Idee, einen sündhaft teuren Kaschmirpulli bei 90° mit einem Schluck Schmierseife in den Schleudergang zu geben und ihn danach in den Trockner zu schmeißen, richtig? 😉

Da ja der Kaschmirpulli im Grunde auch nur aus (Ziegen-)haaren besteht, lässt sich das prima übertragen.

Aber was gibt es denn nun zu beachten?

Eigentlich recht einfach: die größten Feinde unserer Haare sind mechanische Beanspruchung, Hitze und Chemie.
Im Klartext heißt das: möglichst wenig rubbeln, reißen, quetschen, möglichst wenig und sanfte Pflegeprodukte verwenden und nicht grillen!

Haarewaschen, aber schonend!


Haarewaschen kann ja eigentlich so schwer nicht sein, oder? Nass machen, ne Handvoll Shampoo, ordentlich einreiben und…STOP!
Da geht es schon los. Das Waschen ist der erste Punkt, dem wir uns zuwenden wollen.

Wie Waschen?
Die meisten werden wohl entweder im Stehen unter der Dusche oder kopfüber im Waschbecken/in der Wanne ihre Haare waschen. Gegen beide Varianten ist im Grunde nichts einzuwenden. Wer allerdings über Kopf wäscht, dem sei ans Herz gelegt: Je mehr das Haar bewegt wird, desto größer ist die Gefahr von Knoten. Und Knoten bergen die Gefahr, ausgerissen zu werden und genau das wollen wir ja nicht. Heißt: beim Überkopfwaschen möglichst wenig hin- und-her und auf und ab bewegen und aufpassen, dass die Mähne nicht in den Abfluss gerät.
Beim Waschen im Stehen ist die Gefahr der Verknotungen etwas geringer.
Für beide gilt: Haare nass machen und wenig Shampoo (dazu später mehr) mit den Fingerspitzen in die Kopfhaut einmassieren. Es ist nicht nötig, das gesamte Haar in einem Schaumberg auf dem Kopf zusammenzutürmen und gründlichst mit beiden Händen drin herum zu kneten. Das führt nur zu unnötigen Knoten.
Shampoo, auch noch so schonendes, greift das Haar an und beraubt es seines -eigentlich nützlichen- Sebumfilms. Sebum, das ist platt gesagt Fett. Der Talg, den unsere Kopfhaut produziert, der Haar und Kopfhaut pflegt aber nicht so richtig dekorativ ist ;-). Darum reicht es in den allermeisten Fällen aus, nur die Kopfhaut und die Ansätze der Haare mit Shampoo zu behandeln. Die Längen bekommen beim Ausspülen genug Shampoowasser ab und müssen nicht komplett eingeschäumt werden.
Wenn die Kopfhaut eingeschäumt ist, vorsichtig ausspülen und ggf bei Conditioner & Co so verfahren wie eben beschrieben.
Dann die Haare grob ausdrücken und in ein Handtuch wickeln. Nicht rubbeln! Nasse Haare sind empfindlich, weil sie aufgequollen sind und leicht reißen. Am besten die Haare noch in der Dusche gründlich ausdrücken, dann in ein (angewärmtes) Handtuch wickeln und darin erst mal antrocknen lassen.
Nach dem Waschen die Haare am besten an der Luft trocknen lassen oder ab und zu mit einem Handtuch Wasser herausdrücken.

Wie oft waschen?
Tja, da scheiden sich die Geister. Ich persönlich würde immer sagen: so oft du es brauchst, um dich wohl zu fühlen.
Grundsätzlich ist es so: jede Wäsche bedeutet Beanspruchung für’s Haar und wäscht den pflegenden und schützenden Sebumfilm ab. Darum versuchen die meisten Langhaars, den vielbesungenen „Waschrhythmus“, also die Abstände zwischen den Haarwäschen möglichst in die Länge zu ziehen. Das ist tatsächlich möglich: Unsere Kopfhaut ist nicht doof. Wenn man ihr jeden Tag ihr mühsam aufgebautes Sebum wegspült, macht sie Überstunden und produziert -richtig: noch mehr Sebum in dem verzweifelten Versuch, sich selbst und das Haar vor Austrocknung zu schützen. Wäscht man also seltener, dann kann (!) sich das Nachfetten verzögern.

Jetzt kommt die Sache mit dem persönlichen Wohlfühlen: Ich selber habe kein Problem damit, die letzten zwei Tage vor der Wäsche äußerst strenge Dutts zu tragen, weil die Optik sonst doch etwas von Ölteppich hat.
Mein Waschrhythmus liegt momentan bei ein- bis zwei Mal in der Woche. Meistens wasche ich am Wochenende, da habe ich Zeit, Shampoo selbst anzurühren und die haare anschließend an der Luft trocknen zu lassen.
Wer aber sein Haar gerne offen trägt, einen Pony hat, zu fettigem Haar neigt, einen schmutzigen Job hat oder sich nun mal nur mit frisch gewaschenen Haaren wohl fühlt, der wird öfter Haarewaschen. Auch kein Beinbruch, solange man sich bemüht, das Haar nicht zu sehr zu stressen.

Womit waschen?
Die Drogerieregale sind voll von unterschiedlichen Shampoos, Spülungen, Conditionern, Kuren, Spitzenfluids, Repair-Masken, und und und. Und was ist davon nun gut?
Auch hier: 10 Schöpfe, 10 Antworten. Ich werde öfter gefragt, ob ich nicht eine Empfehlung für ein Super-Zauberschampoo hätte, mit dem man gesunde glänzende Haare kriegt, am besten noch, ohne sie zu schädigen.
Die Antwort ist nein.
Sorry.
Welches Shampoo einem selbst und den dazugehörigen Haaren am besten liegt, ermittelt man am besten durch Ausprobieren. Wer sehr empfindliche Kopfhaut hat, kann auch mal Babyshampoo oder selbst angerührtes Honig-Ei-Shampoo probieren.
Aber es gibt ein paar grundsätzliche Tipps zum Thema Shampoo:

– auf silikonfreie Produkte achten. Silikon ist das Zaubermittel der Haarkosmetikindustrie. Es legt sich als glänzender Film um die einzelnen Haare, macht sie kämmbar und klebt sogar gespaltene Spitzen wieder zusammen. Klingt gut? Leider nicht. Denn Silikon ist ein ziemlicher Bluff: der glänzende Überzug lässt uns glauben, das Haar wäre glänzend gesund, aber darunter sieht es teilweise grausig aus. Viele, die von silikonhaltig auf silikonfrei umstellen berichten davon, dass ihre Haare am Anfang furchtbar struppig aussehen. Das liegt daran, dass der Silikon Build-Up abgeht und die grausige Wahrheit ans Tageslicht kommt. Außerdem ist silikon nicht abbaubar und somit eine Umweltbelastung. Man muss aber nicht zu teuren Spezialshampoos greifen! Der Drogeriemarkt dm zum Beispiel führt mehrere silikonfreie Shampoos und Conditioner von der Bio-Hausmarke Alverde zum vernünftigen Preis und auch die größeren Hersteller bieten mittlerweile mehr und mehr silifreie Produkte an.

– nicht zu viel Shampoo nehmen! Je mehr Haare, desto mehr Shampoo? Nein, stimmt so nicht. Man benötigt viel weniger Shampoo, als man gemeinhin denkt. Ein Vergleich: ich habe etwas über schulterlange sehr dicke Haare und brauche eine etwa haselnussgrosse Menge Shampoo. Damit sich eine so kleine Menge besser verteilen lässt, verdünne ich es in einer Kunststofflasche (von dm) Die sind zum Abfüllen für Reisen gedacht und haben eine praktische Dosieröffnung. Mit Wasser füllen, ein Klacks Shampoo dazu, bisschen schütteln und gleichmäßig auf der Kopfhaut verteilen. Mehr braucht’s gar nicht.
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Shampoofläschchen aus dem Drogeriemarkt mit praktischer Dosieröffnung

Bürsten und Kämmen

So, gewaschen sind die Haare. Und nun? Bitte auf gar keinen Fall die nassen Haare von oben nach unten mit einer Bürste durchreißen! Wie schon gesagt sind nasse Haare empfindlich und können sehr leicht reißen. Es gibt viele, die sagen, man solle nasse Haare gar nicht kämmen/bürsten. Ich gestehe: ich mache das. Aber mit der richtigen Technik und dem richtigen Werkzeug!

Womit bürsten/kämmen?
Das Problem mit den meisten Bürsten und Kämmen, die man so kaufen kann besteht in der Verarbeitung. Bürsten, die diese Plastikkugeln oben auf den Borsten haben, sind besonders fies, weil sich einzelne Haare oft an diesen Perlen verfangen und ausgerissen werden. Auch Kämme mit scharfen Graten zwischen den Zinken belasten das Haar.
Ihr kennt diesen Effekt, wenn man Geschenkband über eine Schere zieht, um es zu kräuseln? Das gleiche passiert, wenn das Haar über einen solchen scharfen Grat gezogen wird.
Gruselige Vorstellung, oder? Ähnnliches gilt übrigens für das Toupieren: dabei wird die Schuppenschicht, die das Haar umgibt buchstäblich gegen den Strich gebürstet, stellt sich auf und wird struppig. Das kann bleibende Schäden hinterlassen. Außerdem lassen sich die erwünschten Verknotungen vom Toupieren kaum schonend wieder ausbürsten, ohne dass einiges an Haarbruch passiert.

Ob man mit einem Kamm oder einer Bürste besser zurecht kommt ist Geschmackssache. Ich persönlich habe mich in den TangleTeezer verliebt. Diese Bürste hat unterschiedlich lange Plastikborsten, die sehr flexibel sind und darum weniger Haare ausreißen. Ich komme damit sehr gut durch meine Haare und kann -vorsichtige Technik vorausgesetzt- auch mein nasses Haar damit sehr schonend entwirren. Einziges Manko für mich: Der TangleTeezer hat keinen Stiel. Damit ist es schwieriger, die Haare zum Beispiel zu einem Pferdeschwanz zusammenzufassen. Andere schwören auf Kämme aus Holz oder Horn oder auf Bürsten mit Wildschweinborsten. Da sich beides für mich jedoch nicht bewährt hat kann ich hier wenig dazu schreiben.

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Der „compact Styler“ von TangleTeezer und eine Nahaufnahme der Borsten.

Wie bürsten/kämmen?
Egal ob nass oder trocken, es ist nie eine gute Idee, die Bürste oben am Scheitel anzusetzen und mit ordentlich Druck und Schwung bis zu den Spitzen durchzureißen (*autsch*). Statt dessen an den Spitzen anfangen, erstmal nur die ersten zehn Zentimeter vorsichtig entwirren, dann langsam hoch arbeiten. Wenn die Haare lockig oder sehr zerzaust sind, kann es hilfreich sein, sie mit einem grobzinkigen Kamm vorher grob zu entwirren.

Föhnen und stylen

Erinnert ihr euch, dass ich oben schrieb, man solle seine Haare nicht grillen?
Das war ernst gemeint.
Föhnen ist eine der größten Belastungen für das Haar. Nach dem Waschen ist das Haar mit Wasser vollgesogen. Wird dieses Wasser großer Hitze ausgesetzt, wie etwa von einem Föhn, Glätteisen oder Lockenstab, fängt es an zu kochen und wird schließlich zu Dampf. Dieser Dampf dehnt sich aus (logo) und da er im Haar nirgendwo hin kann, wird das Haar von innen gesprengt. Autsch, gell?

Im Handel gibt es Hitzeschutz-Sprays zu kaufen, die das Haar vor der Föhnhitze schützen sollen. Das ist jedoch eine Milchmädchenrechnung: Durch die Schutzschicht dringt die Hitze nicht an das Haar. Es ist aber die Hitze, die den gewünschten Effekt (Locken, glätten,…) hervorbringt. Folglich wird länger geföhnt, länger geglättet, bis die Hitze dann eben doch durch den Schild dringt.

Also zusammengefasst: – Nach Möglichkeit das Haar an der Luft trocknen lassen. Wenn es schnell gehen soll den Föhn wenn möglich auf Kaltluft stellen und weiter vom Haar weg halten. Als Test könnt ihr eine Hand an den Kopf halten: wenn es zu heiß ist, Föhn weiter weg – Glätteisen und Lockenstab am besten ganz ganz weit weg packen 😉 Es gibt viele Haarschonende Möglichkeiten, die Struktur zu verändern und die Mähne zu locken oder zu glätten. Eine schöne Sammlung findet sich hier.

Haare schonen im Alltag

Grundsätzlich finde ich es ganz schrecklich, wenn irgendein Beautyaspekt mich in meinem alltäglichen Leben einschränkt: zu lange Fingernägel oder empfindlichen Nagellack, so dass man nix vernünftig anfassen kann, oder eben Haare, auf die man ständig aufpassen muss.
Trotzdem gibt es einige Tipps um die Haare im Alltag zu schonen, die ganz einfach umzusetzen sind:

Haare nicht einklemmen! Unter dem Rucksackträger oder dem Taschenriemen, zwischen Rücken und Stuhllehne oder Sitzpolster in Bus und Bahn. Wer hier seine Haare, oder Zöpfe einklemmt riskiert nicht nur zerstrubbelte Frisuren sondern durch Quetschen und Reibung angegriffene Haare. Besser: hochstecken/-frisieren oder über die Schulter nach vorne legen.

Spitzen schonen!
Gerade wer erst damit anfängt, seine Haare wachsen zu lassen, dem sei ans Herz gelegt, besonders auf die Spitzen aufzupassen. Sie sind die ältesten und damit angreifbarsten Teile unserer Haare und bleiben uns, wenn das Haar wirklich lang wird, viele Jahre erhalten. Darum gilt insbesondere bei der fiesen Schulterlänge: wegstecken, wegstecken, wegstecken. Nichts splisst Haarspitzen so sicher wie das ständige Aufstoßen auf Schultern und Kragen. Außerdem freuen sich Spitzen über einen extra Klacks Pflege, zum Beispiel ein paar Tropfen Öl oder etwas Lanolin (zum Beipiel in Form von Brustwarzensalbe)

Nicht mit offenem Haar schlafen! Nachts bewegen wir uns eine Menge und schubbern dabei ständig mit dem Haar über das Kissen. Das beansprucht gerade empfindliches Haar und führt unter Umständen zu verknotetem Haar am Morgen. Ob und welche Nachtfrisur einem bequem ist muss man ausprobieren. Ich flechte abends meist zwei einfache Zöpfe, einen rechts, einen links, andere wickeln einen Dutt ganz oben auf dem Kopf, damit sie nicht drauf liegen, und und und. Probiert einfach aus, was für euch passt. Wer nächtliche Haarschäden ganz gründlich vermeiden will kann auch über einen Kopfkissenbezug oder eine Nachthaube aus Seide nachdenken um die Reibung zu verringern, dass ist aber kein Muss.

Schonenden Harschmuck benutzen!
Dazu habe ich ja schon mal etwas geschrieben 😉

Langer Rede ganz kurzer Sinn:

– Reibung vermeiden (etwas durch Rubbeln mit dem Handtuch, auf dem Kopfkissen oder an Sitzpolstern oder Toupieren)
– nicht zu häufig und möglichst silikonfrei waschen
– geeignete Bürsten und Kämme verwenden
– nicht einklemmen (etwa in scharfkantigen Haarspangen, unter dem Taschenriemen oder zwischen Rücken und Stuhllehne)
– Hitze und Chemie vom Haar fern halten (Blondieren, Dauerwellen, Föhnen, Glätten, …)

Diese Tipps verstehen sich als Hinweise, wie man sein Haar -optimal- schonen kann. Natürlich wird niemandem sofort das Haar in strohigen Strähnen vom Kopf fallen, weil man aus Zeitgründen lieber lauwarm föhnt als lufttrocknen zu lassen und wer nicht mit Zöpfen schlafen kann wird sich morgens auch nicht zwangsläufig unter Qualen Kletten und Knoten ausbürsten müssen. Mir geht es nur darum zu zeigen, was das Haar schädigen kann und wie man diese Schäden vermeidet.

In diesem Sinne: Habt eure Haare lieb, dann danken sie es euch! 🙂

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Haarwachstum

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Als ich angefangen habe, meine Haare wachsen zu lassen, habe ich auch damit begonnen, am Anfang jeden Monats ein Foto zu schießen, um das Wachstum der Mähne verfolgen zu können. Der Lieblingsmann hatte außerdem die Idee, die Bilder am Ende der Wachstumsreise zu einem Videoclip zusammenzuschneiden. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es nicht jeden Monat geschafft habe, ein Foto zu machen, aber ich denke, ein Entwicklung ist gut zu sehen:

Anfang (Mai 2012)…………………Aktuell (November 2014)

1205 Haarwachstum 

monatlicher Verlauf

1205 Haarwachstum
Mai 2012

1206 Haarwachstum
Juni 2012

1207 Haarwachstum
Juli2012
1208 Haarwachstum
August 2012
1210 Haarwachstum
September 2012
1210 Haarwachstum
Oktober 2012

1211 Haarwachstum
November 2012
1301 Haarwachstum
Januar 2013
1303 Haarwachstum
März 2013

1305 Haarwachstum
Mai 2013

1306 Haarwachstum
Juni 2013

1309 Haarwachstum
September 2013

1311 Haarwachstum
November 2013

1401 Haarwachstum
Januar 2014

1409 Haarwachstum
September 2014


Oktober 2014

 

November 2014
to be continued 😉

Zuwachs im doppelten Sinne!

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Ja, gleich im doppelten Sinn: zum einen haben zwei wunderschöne Geburtstagsgeschenke meine Haarschmucksammlung erweitert, zum anderen sind meine Haare wieder ein gaaanzes Stück gewachsen!

Aber zunächst das Haarspielzeug:
Diese traumhafte Ficcare Silky Deep Blue in Größe L  ist jetzt schon auf dem Weg zum absoluten Lieblingsstück!

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Tolles dunkles Jeansblau und perfekte Größe (Das wusste ich ja schon von meiner ertauschten Primavera). Hier verbaut in einem etwas fusseligen Diskhair-Bun

Außerdem wurde meine Flexi-Familie erweitert! Bisher hatte ich noch keine in Größe XS. Jetzt habe ich ein sehr hübsches Exemplar mit filigranem Herz-Centerpiece.

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Endlich eine Flexi in der perfekten Größe für einen Half-Up. Größe S ist dafür zu groß, die kann ich für’n Pferdeschwanz nehmen und die Mini ist…naja ziemlich mini halt 😉 Aber die hier ist perfekt und dank farbneutralem Silber passt sie auch zu allem.

 

Und Haarzuwachs gab es auch und zwar nicht zu knapp. Eigentlich mache ich immer am Monatsanfang ein Bild, aber Anfang Februar bin ich nicht dazu gekommen, daher hier das aktuelle Februar-fast-schon-März-Bild:

1303 Haarwachstum
Wenn man sich überlegt, dass ich im April 2012 mit nicht ganz Schulterlänge angefangen habe zu züchten doch schon ein sichtbarer Erfolg! Das Licht war heute auch besonders günstig um zu zeigen, wie weit meine Naturhaarfarbe schon rausgewachsen ist. Fehlt ja kaum noch was bis zur angestrebten klassischen Länge *hüstel*

Sieben-Sachen-Sonntag

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Na, habt ihr mich vermisst? 😉 Zwei Wochen ohne Sieben-Sachen-Sonntag, wie konnte das passieren? So paradox es klingt: ich hatte so viel zu tun, dass ich nicht dazu kam, euch zu berichten, was ich gemacht habe.

Daher jetzt eine Zusammenfassung dessen, was ich in den letzten zwei Wochen so mit meinen Händen gemacht habe. Ob für fünf Sekunden oder für fünf Stunden ist egal.

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…den Mount Washmore bezwungen

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…flauschigen Röslein-Nicky gekauft

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…schwimmendes Sushi aufgegabelt…äh aufgestäbchent

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…Kartoffelchips selber gemacht

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…mir Eintritt zu einer Berlinaleparty verschafft

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…Kaminfeuer versponnen

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…ein frühes Geburtstagsgeschenk eingeräumt

Und was habt ihr diese und/oder letzte Woche mit euren Händen gemacht?

Mein Haarspielzeug!

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Hier nun also wie versprochen ein Artikel über meine aktuelle Haarspielzeug-Sammlung.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit, ich trage eher so meine all-time-favourites und die wichtigsten Hersteller zusammen, wei lich schon öfter gefragt wurde, wo man die hübschen Dingsis denn her bekommt 😉

Flexi-8

Wer nach haarschonendem Haarschmuck sucht, kommt an den Flexi-8s kaum vorbei. Sie sind ein wunderbarer Ersatz für die üblichen Barrett- oder Patentspangen und sind in einer schier überwältigenden Vielfalt an Formen und Farben zu haben.
Die flexiblen Achten kommen aus den USA, werden aber mittlerweile auch in Deutschlnad vertrieben, zum Beispiel bei Cultmate. Die größere Auswahl hat man aber auf der amerikanischen Seite.

Flexis gibt es in 7 verschiedenen Größen (Mini, XS, S, M, L, XL, Mega) und vielen unterschiedlichen Designs. Ich persönlich besitze bis auf XS und Mega mindestens eine Flexi jeder Größe und benutze sie für unterschiedliche Zwecke. Als Größenvergleich: ich habe ziemlich dicke Haare (Zopfumfang etwa 10cm) und trage als Pferdeschwanzhalter Größe S. Um einen kompletten Dutt zu überspannen benutze ich mein XL.
Auffällig ist, dass die Unterschiede zwischen den Größen häufig beträchtlich sind. Zwischen der L und der XL liegen zum Beispiel Welten!

Hier meine aktuelle Flexisammlung
(XL, L, M, M, S, S, Mini)

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Haarstäbe:

Ich liiiebe Haarstäbe, weil sie so vielfältig sind und habe tatsächlich für verschiedene Outfits verschiedene Stäbe 😉
Besonders schön finde ich die von Atelier Angelique

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und Alentejoazul
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Haarstab aus Olivenholz mit Lapislazuli-Topper

Forken

Meine Forkensammlung ist noch recht übersichtlich, aber die, die ich habe, gehören zu meinen absoluten Lieblingen:

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Forke von 60th Street. Länge: 5 1/2 inch, Syle: Savannah, Holz: Tahitian Jadewood Dymondwood. Ich liebe sie! Allerdings wird sie mir in breiten Dutts wie dem Disk Hair-Bun langsam zu klein 😦

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Ein ganz besonderer Schatz: Diese Forke hat eine Langhaarfreundin selbst gemacht! Mit einem Fräsgerät für Nagelmodellage aus einem Frühstücksbrettchen ^.^. Ich liebe diese Forke. Sie ist relativ groß aber leicht, super verarbeitet, der reinste Handschmeichler und gleitet in die Haare wie nix. Definitiv ein Lieblingsstück.

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Mal ein Gegenbeispiel: Diese Forke stammt aus einem Etsy-Shop, den ich hier nicht verlinken möchte. Die Forke an sich ist gar nicht schlecht, sie ist sehr hübsch und lässt sich auch ganz gut tragen. Allerdings sind die Zinken etwas zu stumpf. Was mich aber davon abhält, für den Shop Werbung zu machen ist die Tatsache, dass sie auch Ostasien kommt und sehr sehr günstig war. Ich habe mir damals keine Gedanken darum gemacht, aber heute gehe ich einfach davon aus, dass dann mit den Produktionsbedingungen irgendwas nicht stimmen kann.
Außerdem habe ich bei der gleiche nBestellung noch anderen Haarschmuck bestellt, mit dessen Qualität ich gar nicht zufrieden war. Der Vollständigkeit halber sei sie hier aber gezeigt.

Senza Limiti

Oh ja…Senza Limiti…mein Konto zittert schon vor Angst, wenn es diese zwei Worte hört. Wunder-wunderschöner Haarschmuck, aber nicht ganz billig zu haben.
Ich bin stolze Besitzerin zweier Stücke und habe mir vorgenommen, mir einen ihrer genialen Buncages zu gönnen, wenn ich meine Ziellänge erreicht habe 🙂

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„Notenschlüssel Z“ in Größe M

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Norsi 44 Größe L

Ficcare

Lange, lange bin ich drum herum gekommen, eine Ficcare auszuprobieren. Eigentlich fand ich die nie besonders hübsch, irgendwie Asymetrisch und dass die halten konnte ich mir auch nicht vorstellen…
Tja, falsch gedacht: Schon beim vorletzten Langhaarstammtisch habe ich einen Maximas Clip ausprobiert und es war um mich geschehen. Dass eine simple gebogene Schnabelspange so bombenfest sitzen könnte, hätte ich niemals gedacht! Kein Vergleich übrgens zu den günstigeren ähnlichen Modellen aus Metall oder Kunststoff, die man im Einzelhandel kaufen kann, und die in Langhaarkreisen „Fakecare“ genannt werden ;-). Beim letzten Stammtisch dann wollte jemand eine L-Ficcare loswerden und ich habe sie ertauscht:

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Ficcare Maximas Clip Primavera Silver in Größe L

…to be coninued …. 😉

Haarschmuck -aber bitte schonend!

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Ich wurde schon ein paar mal auf den ausgefallenen Haarschmuck in meinen Frisuren angesprochen und gefragt, was das sei, und wo man dieses „Haarspielzeug“ herbekommen könnte.

Ich arbeite an einem Artikel, der meine persönliche „Sammlung“ vorstellt, aber lasst mich zunächst ein paar Worte über schonenden Haarschmuck verlieren:

Wer sein Haar lang züchten will, der schaut noch mal mehr als Andere darauf, dass die geliebte Mähne vor Schäden bewahrt wird. Denn ein abgebrochenes Haar ist und bleibt abgebrochen, ausgerissene Haare brauchen seehr lange zum nachwachsen und Spliss kann man zwar mit silikonhaltigen Pflegeprodukten „zukleben“ aber nicht wirklich reparieren (egal, was die Webung uns suggerieren will.).

Da macht man sich natürlich auch Gedanken darum, mit welchen Werkzeugen und Schmuckstücken man dem Kopfschmuck zu Leibe rückt.
Viele der üblichen Haarspangen quetschen das Haar, klemmen es ein oder haben vorstehende Kanten, an denen sich das Haar verfangen kann.
Ein typisches Beispiel dafür sind die sogenannten „Barrett-“ oder „Patenthaarspangen„:

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Das Haar wird hier zwischen den scharfen Kanten des unteren Bügels und des oberen Verschlussarms eingequetscht und kann dadurch Schaden nehmen.
Das heißt aber nicht, dass man solche Spangen jetzt rigoros aussortieren muss. Man kann sie buchstäblich „entschärfen“, indem man den Bügel mit einem „Haar-Paddy“ umwickelt. Diese Silikonspirale polstert das Haar gegen die scharfen Kanten ab.

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Außerdem ist man gut damit beraten, nicht immer die selben Spangen an der selben Stelle zu tragen.

Ein weiterer Punkt sind Haargummis. Viele sind mit einem Metallteil verbunden, in dem sich wunderbar einzelne Haare verfangen können, die dann beim Rausmachen abreißen. Viele abgerissene Haare ergeben irgendwann ein struppiges Gesamtbild.

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Besser: Haargummis ohne Metallteile verwenden (gibt es mittlerweile von vielen verschiedenen Marken, auch für kleines Geld) und vorsichtig wieder lösen.

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Viele Frisuren, die ich mache, werden mit einem Haarstab oder einer so genannten „Forke“ also einer Gabel, meist aus Holz, Horn oder auch Metall gehalten. Diese Werkzeuge haben den Vorteil, dass das Haar gar nicht gequetscht sondern nur festgesteckt wird und außerdem sind sie einfach hübsch 😉

Haarstäbe gibt es von einfach bis bunt verziert, mit oder ohne Steinchen, Glitzer, Gebamsel,…
Ich mag meine am liebsten mit farbigen „Toppern“ also Verzierungen am oberen Ende, wie diese von Atelier Angelique zum Beispiel:

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Haarforken haben meist zwischen zwei und vier Zinken (auf Englisch „prongs“) und sind zumeist aus Holz oder Horn. Welche Größe, welche Zinkenanzahl und welche Machart am besten passt hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, zum einen der persönliche Geschmack, zum anderen Haarlänge und -dicke, gewünschte Frisur etc.
Meine perönliche Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, etwas mehr Geld zu investieren und dafür ein Qualitätsprodukt zu haben, als sich über ein billiges vermeintliches Schnäppchen zu ärgern.
Achten sollte man auf saubere Verarbeitung ohne Macken und Grate, an denen sich Haare verfangen können. Spitze Zinken lassen sich einfacher in die Frisur schieben und ziepen weniger an den Haaren als stumpfe. Außerdem sollte eine gute Forke leicht gewölbt sein, um sich der Kopfform anzupassen und um einen festen Sitz zu garantieren.

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ein Beispiel für eine dreizinkige Forke von 60th Street.

Ansonsten ganz wichtig: abwechslungsreich frisieren um Belastung immer an der gleichen Stelle zu vermeiden!

Sieben-Sachen Sonntag

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Es ist mal wieder so weit: nach einer -leicht abgewandelten Idee von Frau Liebe kommen hier sieben Bilder von Dingen, für die ich in der vergangenen Woche meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Sekunden oder 5 Stunden ist dabei egal!

 

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Eine Küchenverletzung stilsicher verarztet…

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Schreibtisch aufgeräumt

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einen Knopf an Lieblingsmanns Hose angenäht…

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selbstgebastelte Shelots verkleinert…

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Schal- und Tüchersammlung aufgeräumt…

20130203_203332hässliche Socken geribbelt und ein schönes (und frisurschonendes) Stirnband draus gestrickt…

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mich auf den Frühling vorbereitet…

 

Was habt ihr diese Woche gemacht?