Archiv für den Monat August 2014

Likör selber machen „Schnaps, das war ihr letztes Wort…“

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…dann trugen sie die Englein fort…“

Naja, ganz so schlimm wird es nicht werden, aber sie haben es schon ein bisschen in sich, die selbst gemachten Liköre an denn ich mich seit einiger Zeit versuche 😉
Ich nutze dabei zwei

 

Grundsätzliche Methoden


Aufgesetzer„: Früchte werden mit Zucker und evtl Gewürzen in hochprozentigen Alkohohl eingelegt, mehrere Wochen stehen gelassen und dann abgeseiht und in Flaschen gefüllt.

benötigt werden:

– Früchte, Nüsse,Blüten,…was ihr eben „verschnapsen“ wollt
– Zucker – je nach Rezept weißen oder braunen, Kandis oder Haushaltszucker. Funktionieren tun sie alle. Probiert ruhig verschiedenes aus.
– hochprozentigen Alkohol. Ich verwende je nach Frucht zum Beispiel Whisky, Rum, Wodka, Gin oder Korn
– große Einmach- oder Schraubgläser. mit mindestens 1,5l Fassungsvermögen. Besser 2l
– ein neuer Feinstrumpf oder ein Geschirrhandtuch

und so geht’s:

  • Früchte waschen und eventuell entstielen/entkernen, klein schneiden, braune Stellen dabei entfernen
  • Früchte und Zucker in das gespülte Glas schichten
  • mit Alkohol aufgießen. Das Obst muss deutlich vom Schnaps bedeckt sein
    — warten 😉 in den ersten Tagen zwischendurch ab und zu vorsichtig schütteln, damit sich der Zucker auflöst —
  • Zuerst die Früchte in ein Sieb abgießen, dabei logischerweise die Flüssigkeit auffangen. Einige dieser „beschwipsten Früchte“ kann man noch zu Eis vernaschen, im Kuchen o.ä. Aber aufpassen: die haben es jetzt echt in sich!
  • Wenn der Likör jetzt noch trüb ist oder Schwebstoffe enthält, kann er noch in verschiedenen Stufen gefiltert werden. Eventuell reicht ein feineres Sieb, ich habe aber auch gute Erfahrungen gemacht mit einem Feinstrumpf, den ich über ein kleines Metallsieb gezogen habe. Damit bekommt man die meisten Liköre schön klar.
  • in heiß gespülte Flaschen füllen. Fertig! 🙂
  • Je nach Zucker- und Flüssigkeitsgehalt der Mischung kann das Ergebnis sehr stark ausfallen. In dem Fall kann der Aufgesetzte noch mit Zuckersirup verdünnt werden. Dazu Wasser und Zucker 1:1 aufkochen bis der Zucker aufgelöst ist, abkühlen lassen und mit dem Aufgesetzten mischen, bis er schmeckt!

Likör auf Sirupbasis: Aus den Früchten/Blüten… wird zunächst ein Sirup gekocht, der dann mit Schnaps vermischt wird. Diese Liköre sind sofort bereit, genossen zu werden, halten sich dafür aber nicht so lange.

benötigt werden:

– Früchte, Blüten,…
– Zucker
– Wasser
– je nach Rezept evtl Zitronensaft

und so geht’s:

  • aus den Früchten oder Blüten die Vorstufe zum Sirup herstellen. Das kann sich von der Vorgehensweise unterscheiden. Man kann die Pflanzenteile in heißem oder kaltem Wasser ziehen lassen, Früchte und Beeren heiß oder kalt entsaften, …das hängt davon ab, was ihr verarbeiten wollt.
  • die Flüssigkeit mit dem Zucker erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. Das Mischungsverhältnis ist dabei ein bisschen davon abhängig, um welche Flüssigkeit es sich handelt. Süßer, schon leicht dicker Beerensaft braucht weniger Zucker als Wasser, in dem Holunderblüten gezogen haben. Eine Faustregel kann ein Mischungsverhältnis von ungefähr 1:1 also ein Kilo Zucker auf einen Liter Wasser sein. Am besten langsam herantasten. Da wir den Sirup hinterher mit ziemlich starkem Alkohol vermischen darf er Sirup ruhig ziemlich dick sein, aber nicht so süß, dass man nur noch Zucker schmeckt.
  • Den abgekühlten Sirup mit Schnaps mischen. Bei meinem ziemlich süßen Rhabarbersirup habe ich eine Mischung von drei Teilen Sirup auf einen Teil Wodka hergestellt, aber auch hier: Geschmackssache.

 


 

 

Beispielrezepte für verschiedene Liköre

Ein Wort zu den Mengenangaben: meine Mengenangaben sind teilweise nur grobe Schätzungen. Da mein „Rohmaterial“ oft aus Wildsammlungen stammt, sind das keine runden Zahlen sondern zum Beispiel 570g Kornelkirschen oder so 😉 Natürlich wird das ganze auch mit 600g oder 534g funktionieren.
Wichtige Faustregel: Die Früchte müssen komplett vom Alkohol bedeckt sein. Mehr Früchte macht mehr Geschmack und auch mehr Süße.

Aufgesetzte Liköre:

Brommbeer-Whisky-Likör

Enstanden ist die Idee, überhaupt Liköre aufzusetzen ein bisschen aus der Not heraus: wir sind so gar keine Marmeladenesser in diesem Haushalt. Die traditionelle Methode, größere Obsternten zu verarbeiten fällt also schon mal flach. Da ich aber bei Schwiegeroma eimerweise herrliche Brombeeren geerntet hatte und nicht wusste, wohin damit, habe ich mich an ein wundervolles Rezept von Shermin vom Magischen Kessel erinnert und kurzerhand Brombeer-Whisky-Likör angesetzt.

Sehr sehr köstlich, kann man nicht anders sagen. Die dunkle Süße der Brombeeren passt ganz hervorragend zum Whisk(e)y. Ich habe bei meinem Versuch den Kardamom weg gelassen und dafür eine Vanilleschote mit rein geworfen. Wirklich lecker!

Mirabellen-Gin-Likör

  
Bei der Brombeerernte kam auch noch ein Eimer zuckersüßer und megareifer Mirabellen in meinen Besitz. Mangels besserer Ideen und weil das mit den Brombeeren so prima geklappt hatte, landeten auch diese mit einer Flasche hochprozentigem im Einmachglas. Diesmal allerdings nicht in Whisky sondern in Gin.
Da die gelben Früchtchen wirklich sehr reif waren, habe ich auf den Zusatz von Zucker verzichtet und nur die Früchte in den Gin geworfen. Hat funktioniert!
– 1l Gin
– ca 1kg Mirabellen
– eventuell Zucker (um die 50-100g)
Mirabellen waschen, wenn gewünscht entsteinen (ist nicht nötig. ich habe beides schon probiert und leckere Ergebnisse erhalten) in ein gespültes großes Deckelglas geben und mit Gin auffüllen.
ca 14 Tage ziehen lassen.

Pfirsich-Melba-Likör

  


Wohl dem, der Freunde mit Garten hat. Noch wohler dem, der Freunde mit Garten und 5 picke-packe voll sitzenden Pfirsischbäumen hat!
Dank der diesjährigen „Pfirsichschwemme“ habe ich verschiedene Mischungen für Pfirsichlikör ansetzen können. Unter anderem Pfirsich Melba mit Himbeeren.
– Pfirsiche
– Himbeeren (ich habe tiefgefrorene genommen)
– 100g Zucker
– 0,7l Weizenkorn
Pfirsiche waschen und entsteinen. Ich habe sie nicht geschält, weil ich weißfleischige Pfirsiche hatte und etwas Farbe aus der Schale haben wollte. Außerdem kommen die Früchte aus dem Garten von Bekannten und sind garantiert ungespritzt.
Himbeeren, Zucker und Pfirsichstücke in das Glas schichten, mit Korn aufgießen.

Kornelkirsch-Likör

  


Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Kornelkirschen verarbeitet. Die leuchtend roten Früchtchen reifen im August und sind für Marmeladen, Kompotts etc. wohl mühselig zu verarbeiten, weil sie sich nur ungerne von ihrem Kern trennen wollen.
Na dann sparen wir uns das Entkernen doch und lassen sie in Hochprozentigem baden!
600g Kornelkirschen
150g weißer Zucker
700ml weißer Rum
– Kornelkirschen waschen, entstielen und mit dem Zucker in ein großes Deckelglas schichten. Mit Rum auffüllen.
– in den ersten Tagen täglich vorsichtig schütteln um den Zucker aufzulösen
– Wie lange ziehen? Mein erster Ansatz ist vom 22.8.2014 und steht logischerweise noch. Ich habe gelesen, dass viele Kornelkirschlikör sehr lange stehen lassen, teilweise bis in die Weihnachtszeit. Ich werde mal schauen, wann ich meinen abgieße.

Glaskirschen-Likör

  


Bei mir um die Ecke steht ein verwilderter Kirschbaum, der im Juni/Juli leuchten gelbrote Früchte trägt. Glaskirschen sind eine der frühesten Kirschensorten und eine Unterart der Sauerkirschen. Zum roh Naschen sind sie deutlich zu herb, aber im Gelee oder als Likör machen sie sich prima
1 Kilo Glaskirschen
150g weißer Haushaltszucker
1 l Wodka
– Die Kirschen waschen und verlesen (angeditschte machen den Likör braun), Steine können drin blieben
– mit dem Zucker und dem Wodka ins Glas füllen
– nach 2-3 Wochen abgießen.
Bei mir hat der Likör erst in den letzten Tagen Farbe gekriegt. Vorher war er recht blass gelblich, dann quasi über Nacht kräftig orange. Dadurch, dass die Steine mit ziehen, bekommt der Likör eine leckere Bittermandel-/Marzipannote. Einige geben auch noch zusätzlich mit dem Hammer zertrümmerte Kirschsteine dazu, das fand ich aber nicht notwendig.

 

Liköre auf Sirupbasis

Holunderblüten-Likör

 

Darüber gab es bei mir hier im Blog schon einen Artikel: Holunderblütensirup und -likör.

etwa 10 Holunderblütendolden
1l kaltes Wasser
1kg Zucker
1 Zitrone

– Blüten mit einem Liter Wasser pro zehn Dolden (pi mal Daumen, die sind ja unterschiedlich riesig)  kalt ansetzen. Also Blüten in ein Gefäß, Wasser drauf, abdecken, fertig. Man kann die grünen Stiele dran lassen, ich habe sie abgemacht, weil ich Angst hatte, dass der Sud bitter wird.
–  24 Stunden stehen lassen. (Aus planungstechnischen Gründen stand meiner fast zwei Tage, das geht auch. Viel länger sollte man aber nicht warten, da die Mischung schnell anfängt zu schimmeln.)
– Blüten abseihen. Das geht am einfachsten durch ein Sieb in dem ein Küchenhandtuch liegt.
– Das Wasser mit etwa einem Kilo Zucker und dem Saft einer halben Zitrone pro Liter Wasser zum Kochen bringen, dann die Hitze runterdrehen und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sich der ganze Zucker gelöst hat.
– Im Verhältnis 2 Teile Sirup auf 1 Teil Wodka mischen

Rhabarber-Vanille-Likör

 

ca 1kg frischer Rhabarber
1 Vanillestange
500 mlWasser
Zucker
Wodka

– Rhabarber waschen, in kleine Stücke schneiden und mit der Vanilleschote und dem Wasser aufkochen.
– wenn der Rhabarber
weich ist, den Saft durch ein Sieb abgießen (das ist eine Riesen-Sauerei, weil die Fädchen vom Rhabarber sich wirklich überall festsetzen. Wenn ich eine schlauere Methode gefunden habe, melde ich mich.)
– den Saft mit dem Zucker aufkochen und köcheln lassen, bis der Zucker aufgelöst ist.

– im Verhältnis 3:1 mit Wodka mischen

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Avocado-Haarkur selbst gemacht

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Im Langhaarnetzwerk wird immer mal wieder über das perfekte Rezept für eine Avocado-Haarkur diskutiert. Versprochen wird sich von der grünen Pampe hauptsächlich Feuchtigkeit, die gepflegtes weiches Haar und vor allem einen hammermäßigen Glanz produzieren soll.
Das musste ich natürlich auch gleich mal ausprobieren und habe mich für folgendes Rezept entschieden:

Rezept:

– 1 reife Avocado (Hass)
– 1EL Traubenkernöl
– 1 knapper EL Kokosöl
– 1 großer EL Rosenwasser (von Rose of Bulgaria)
– in den Mixer und fein püriert
  

Anwendung:

– Haare mit Wasser aus der Blumenspritze angesprüht, bis sie gut feucht aber nicht wirklich nass waren
– Avocado-Pampe (schön giftgrün ^^ ) hauptsächlich in die Längen und Spitzen, etwas weniger auch auf die Ansätze/Kopfhaut gepanscht. Geht gut, die Kur hat eine Mayo-artige Konsistenz, so dass da nichts tropft
– geduttet (mit Ed-Stick aus Acryl), Frischhaltefolie drüber und zum warmhalten noch ein Tuch drum gewickelt
– 1 Stunde einwirken lassen
– ausgewaschen mit verdünntem Babylove Shampoo (Ansätze) und Lavera Rose-Condi (Längen)
– danach kalte leicht saure Eissigwasser-Rinse
– Luftgetrocknet.

Ergebnis:
 Die Pflegewirkung ist toll! Meine Haare sind saftig, weich und glatt. Als sie gerade so getrocknet waren, waren sie etwas fluffiger, als ich es gerne mag (ich hab gerne diese kühle Schwere), aber das gab sich nach dem Kämmen. Meine Spitzen hätten vielleicht noch einen Tick mehr Pflege gerne gehabt. Da werde ich wohl noch bisschen Creme oder BWS rein geben. Aber die Kopfhaut ist ruhig, die Ansätze sauber und die Längen kühl, glatt und saftig.
Der Glanz braucht genau wie die Pflegewirkung ein bisschen um richtig zur Geltung zu kommen. Unmittelbar nach dem Trocken war ich etwas…unterwältigt, wenn ich ehrlich bin. Aber am nächsten Tag dafür um so begeisterter!

Fazit:
Eine tolle Kur, hervorragend als pre-wash geeignet. Die Herstellung ist verhältnismäßig wenig aufwändig, die Handhabung simpel und der Matschfaktor gering, weil die Konsistenz so cremig ist, dass man nicht alles volldröbbelt, bis man sich in Folie verpackt hat.
Das wird auf jeden Fall wiederholt!

Erfahrungsbericht Naturfriseurin „die Baderin“ in Berlin

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Ich habe im Moment Urlaub und habe ich mir letzte Woche einen Besuch bei der Naturfriseurin gegönnt.

Die Baderin ( http://www.baderin.de) arbeitet nur mit Naturkosmetik und wurde im Langhaarnetzwerk schon als langhaarfreundlich empfohlen.
Gebucht habe ich „Haarschnitt inklusive Kopfmassage und Haarwäsche“.
Der Salon wirkt gleich beim Reingehen sehr gemütlich. Nicht dieser typische Glas-und-Chrom-Charme. den Friseursalons sonst gerne haben. Auch dieser manchmal penetrante Friseurgeruch nach Stylingprodukten und Chemiefarbe fehlte. Statt dessen viel Holz, leise bisschen esotherische Musik im Hintergrund.
Als ErstkundIn setzt sich die zuständige Frsieurin erst mal bei Tee oder Wasser mit einem an ein Tischchen und führt ein Beratungsgespräch. Im Grunde heißt das, dass nach speziellen Problemen oder Eigenschaften des Haars gefragt wird, nach Unverträglichkeiten/Allergien und so weiter. Außerdem erklärt die Mitarbeiterin in dem Zuge, was bei einem Naturfriseur etwas anders ist, als beim konventionellen, damit man sich nicht wundert. Mir waren diese exotischen Anwandlungen (Shampoo verdünnen, Pflanzenhaarfarben,…) nicht neu, aber gut, dass sie es noch mal erklärt hat. Außerdem wird für jede/n KundIn eine Karteikarte angelegt.
Als nächstes hat sie sich vor dem Spiegel erst mal meine Haare angeschaut, um sich ein Bild zu machen. Die Massage vor der Wäsche ist normalerweise eine Bürstenmassage mit der WBB (Wildschweinborsten-Bürste). Die hab ich ja mal ausprobiert und für mich und meine Haare als untauglich empfunden. Darum benutzte sie statt dessen eine Paddle-Bürste mit runden Holznoppen. Erst über Kopf und dann aufrecht sitzend wurde meine Kopfhaut aufs entspannenste gebürstet und massiert. :)
Zur Wäsche ging es dann auf die Waschliege! Eine Art nach hinten kippbarer Liegestuhl mit verstellbarer Nackenstütze, auf dem es sich sehr bequem liegen lässt, während die Haare nicht über einem Waschbecken gewaschen werden, sondern frei nach unten hängen und von oben mit Wasser begossen werden.
Das verdünnte Shampoo (ich hab vergessen zu fragen, was genau sie benutzt hat, aber sie sagte, wegen meiner eher trockenen Längen habe sie ein Joghurt-Molke-Shampoo ausgesucht. Sie arbeiten da, so weit ich sehen konnte zum großen Teil mit Colum Natura und Dr. Hauschka, hatte aber auch noch andere Produkte) wird mit einer Dosierflasche auf die trockene Kopfhaut aufgetragen, leicht aufgeschäumt, einmassiert und ausgespült. Condi für die Längen gab es auch noch.
Ganz so lang, dass der Spitzenschnitt im Stehen hätte passieren müssen, sind meine Haare ja noch nicht. Der Bequemlichkeit halber habe ich aber nicht auf dem normalen Frisierstuhl gesessen sondern auf einem der Rollhocker, der ganz hochgeschraubt wurde, die Friseurin dagegen auf einem, der ganz niedrig eingestellt war.
Vorher hat sie mir im Spiegel und an den Haaren ganz genau gezeigt, wie viel sie abschneiden würde und hat dann, als ich einverstanden war auch nur genau das gestutzt, was abgemacht war.
Ich wurde ganz selbstverständlich gefragt, ob ich die Haare so trocknen lassen möchte, oder föhnen (selbst föhnen oder unter dem Wärmegerät trocknen ist im Preis mit drin). Ich hab sie mit dem kalten Föhn etwas angetrocknet, danach hat sie den Schnitt noch mal kontrolliert und noch eine rausstiezende Strähne gestutzt.

Fazit:
Ambiente: sehr angenehm, Wohlfühlathmosphäre, ohne, dass man sich wie in nem Meditationsraum fühlt.
Erreichbarkeit: vom S-Bahnhof Schönhauser prima zu Fuß erreichbar, barrierefreier Eingang mit Rampe
Angebot: Waschen, Schneiden, Färben mit Pflanzenfarben, außerdem Kosmetikbehandlungen und Massagen
Service: ganz wunderbar. Die Friseurin war sehr nett, man ist auf meine Wünsche eingegangen, hat mir alles genau erklärt. Mit meinen Haaren wurde vorsichtig umgegangen, der Schnitt wurde sehr sorgfältig ausgeführt und mehrmals kontrolliert. Man bekommt Wasser und Tee angeboten, an den Plätzen liegen Fachbücher zum Thema Haare und Haarpflege ;-)
Ergebnis: Sehr schön. Meine Haare sind toll gepflegt und fühlen sich besser an als in den letzten Wochen. Der Schnitt ist genau so wie ich es wollte: nur die Spitzen getrimmt, ganz leichtes U.
Preis: Für Beratung, Bürstenmassage, Waschen auf der Liege inklusive Produkte und Spitzenschnitt mit Selberföhnen habe ich 50€ bezahlt. Das finde ich vollkommen angemessen. Dafür habe ich einen kleinen halben Wellnesstag für den Kopf bekommen. :D

Fazit vom Fazit: definitiv empfehlenswert! :mrgreen:

Ein paar Frisurenimpressionen

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Heute kein langer Post, nicht viel Gerede, nur ein paar schöne Frisuren 😉

Centerheld aus zwei Kordeln. In der Mitte eine No-Name Slide von irgendwo aus dem Urlaub.

Ein Rapunzelbraid. Anleitung gbt es bei ‚Haartraumfrisuren

Holländischer Fünfer aus komischer Perspektive. Meine Zöpfe werden zu lang, um sie selber zu fotografieren! o.o

Vereinfachter Elling-Frau Bun mit Ficcare Silky in Größe L

Duttring-Dutt. Die Längen gekordelt und herumgesteckt. Ich nenne ihn „Die Sonnenblume“ 😉

Hoch angesetzter Keulenzopf. Diesmal wohlweißlich fotografieren -lassen-!