Avocado-Haarkur selbst gemacht

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Im Langhaarnetzwerk wird immer mal wieder über das perfekte Rezept für eine Avocado-Haarkur diskutiert. Versprochen wird sich von der grünen Pampe hauptsächlich Feuchtigkeit, die gepflegtes weiches Haar und vor allem einen hammermäßigen Glanz produzieren soll.
Das musste ich natürlich auch gleich mal ausprobieren und habe mich für folgendes Rezept entschieden:

Rezept:

– 1 reife Avocado (Hass)
– 1EL Traubenkernöl
– 1 knapper EL Kokosöl
– 1 großer EL Rosenwasser (von Rose of Bulgaria)
– in den Mixer und fein püriert
  

Anwendung:

– Haare mit Wasser aus der Blumenspritze angesprüht, bis sie gut feucht aber nicht wirklich nass waren
– Avocado-Pampe (schön giftgrün ^^ ) hauptsächlich in die Längen und Spitzen, etwas weniger auch auf die Ansätze/Kopfhaut gepanscht. Geht gut, die Kur hat eine Mayo-artige Konsistenz, so dass da nichts tropft
– geduttet (mit Ed-Stick aus Acryl), Frischhaltefolie drüber und zum warmhalten noch ein Tuch drum gewickelt
– 1 Stunde einwirken lassen
– ausgewaschen mit verdünntem Babylove Shampoo (Ansätze) und Lavera Rose-Condi (Längen)
– danach kalte leicht saure Eissigwasser-Rinse
– Luftgetrocknet.

Ergebnis:
 Die Pflegewirkung ist toll! Meine Haare sind saftig, weich und glatt. Als sie gerade so getrocknet waren, waren sie etwas fluffiger, als ich es gerne mag (ich hab gerne diese kühle Schwere), aber das gab sich nach dem Kämmen. Meine Spitzen hätten vielleicht noch einen Tick mehr Pflege gerne gehabt. Da werde ich wohl noch bisschen Creme oder BWS rein geben. Aber die Kopfhaut ist ruhig, die Ansätze sauber und die Längen kühl, glatt und saftig.
Der Glanz braucht genau wie die Pflegewirkung ein bisschen um richtig zur Geltung zu kommen. Unmittelbar nach dem Trocken war ich etwas…unterwältigt, wenn ich ehrlich bin. Aber am nächsten Tag dafür um so begeisterter!

Fazit:
Eine tolle Kur, hervorragend als pre-wash geeignet. Die Herstellung ist verhältnismäßig wenig aufwändig, die Handhabung simpel und der Matschfaktor gering, weil die Konsistenz so cremig ist, dass man nicht alles volldröbbelt, bis man sich in Folie verpackt hat.
Das wird auf jeden Fall wiederholt!

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