Archiv für den Monat Januar 2018

Haarlängeziel erreicht: Klassische Länge!

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Ich habe es geschafft! Ich habe den „Klassiker“!

Kassische Länge bedeutet, dass die Haare bis zu Unterkante Po reichen.

Vor etwas über 5 Jahren habe ich angefangen, meine Haare aus einem Kinnlangen Bob rauswachsen zu lassen. Etwas später habe ich mich im Langhaarnetzwerk angemeldet; damals waren sie etwa schulterlang.
Anfangs habe ich viel von dem, was ich dort gelernt habe ausprobiert, habe Kuren gemacht, saure Rinsen und und und.
Mit den Jahren wurde das weniger, ich fand meine Produkte und Routinen. In den letzten zwei-drei Jahren war ich im Forum so gut wie gar nicht mehr aktiv und habe auch nicht viel Aufhebens um meine Haare gemacht.
Insbesondere, weil ich zwischendurch auch noch diese Haare habe wachsen lassen 😉

Mit kleinem Baby trage ich fast immer LWB mit Stäben oder Flexis, ab und zu auch mal Zopf, obwohl der kleine Mensch den gerne mit einem Glockenseil verwechselt *autsch* 😉

Ich wasche ein- bis zweimal die Woche, manchmal einen Skalpwash dazwischen, wenn es nötig wird. Ich wasche mit dem balea Anti-Schuppen Shampoo und benutze verschiedene Lavera-Condis.

 

 

 

 

 

Nach der Schwangerschaft habe ich erwartungsgemäß einiges an Haaren verloren. Hauptsächlich an den Schläfen, da habe ich schon etwas befürchtet, da dauerhafte Geheimratsecken zu kriegen!
Aber mit der Zeit wuchs das wieder zu und jetzt habe ich da einige Zentimeter langen Neuwuchs. Sieht ganz gut aus, finde ich. Nimmt Duttfrisuren etwas die Strenge ums Gesicht.

 

Die untersten etwa 20cm zeigen immer noch eine alte Blondierung. Die werde ich Stück für Stück raustrimmen. Der letzte Trimm war im Dezember 2016 zu Beginn meines Mutterschutzes. Jetzt werde ich Ende Januar/Anfang Februar 2018 noch mal gehen, wenn meine Elternzeit endet.

So lange, wie sie mich nicht nerven und ich noch in meinen Haarschmuck passe, werde ich auf jeden Fall weiter wachsen lassen!

Zur Feier meines ursprünglichen Ziels, dem Klassiker, werde ich mir selbst zwei Geschenke machen: Ich bin mit der tollen „Klimm-Bimm“ in Kontakt wegen einer CO und möchte außerdem ein paar schöne Fotos von mir mit Fokus auf den Haaren machen lassen.
Wenn also jemand eine Empfehlung für eineN FotografIn in Berlin hat, immer her damit! 🙂

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Das etwas andere Babyhäubchen – Gugel für den Mini-Reenactor

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Hier kommt ein Projekt aus der Kategorie: mit Kindern muss man Kompromisse machen 😉

Auf den Sommerveranstaltungen hat der kleine bisher nur ein Leinenhemdchen getragen, darunter einen weißen Body und eine weiße Strumpfhose. Bundhäubchen dazu und fertig.

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Im Frühjahr hatte er noch ein Wickelhemdchen aus Wollstoff und eine Art kleinen Surcot aus auch Wolle drüber.IMG_20170317_134141_LI
A war das nicht, aber wenn ich es wirklich authentisch hätte machen wollen, hätte ich den damals wenige Monate alten kleinen Kerl in Leinenstreifen und -tücher einbinden müssen und das wollte ich ihm dann doch ersparen 😉
Also habe ich mich für eine ambientige und gänzlich unhistorische Variante entschieden.

Nach dem Hochmittelaltertreffen in Jerichow hatten wir dann kaum noch Veranstaltungen, zu denen ich mitgefahren wäre; die ersten kamen dann erst wieder im Winter:
Das St-Martinsfest im Museumsdorf Düppel und im Dezember ebendort der jährliche Adventsmarkt.
Zu beiden Veranstaltungen wollte ich als gewandeter Tagesgast gehen und damit stand ich vor einem Problem:

Der Lütte hatte nur Sommergewandung und die war auch noch zu klein geworden!
Da ich aber wusste, dass es genau diese zwei Tagesveranstaltungen geben würde, bevor wir in die WInterpause gehen, wollte ich auch keine aufwändige Klamotte schneidern, die erst in einem haleben Jehr wieder zum Einsatz kommt, wenn der kleine Drachentöter schon wieder einen Kopf größer ist 😉

Da er aber eh die meiste Zeit im Tragetuch auf meiner Hüfte sitzen würde und somit ohnehin nicht viel von seiner Kleidung sichtbar wäre, habe ich mich entschlossen, ihn in seinen normalen Wollplüsch-Overall zu stecken und als „Tarnmäntelchen“ eine Gugel zu nähen.

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Die ist schön warm, schützt den Kopf und bedeckt zumindest den Oberkörper, der aus dem Tuch raus schaut. 🙂

Der Schnitt ist von der Skjoldenham-Gugel übernommen. Als Material habe ich Reststücke benutzt: Außen die mega weiche und warme Finkhof-Wolle von meiner Cappa und als Futter einen rest hellblauen feinen Wollköper vom Färbehof, den ich noch rumliegen hatte.

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Beim Martinsfest im November 2017. Die Stricksocken wurden noch durch genadelte ersetzt 😉

Das Ergebnis ist warm, praktisch, nur so semi-historisch und zum niederknien niedlich 🙂