Archiv der Kategorie: stoffliches

Pinata-Steckbrief Nadelrolle

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Was die Gewandungs-Pinata ist, erfahrt ihr hier

Nadelrolle

–> Blogpost

Material:
Wollstoff, mit Birke gelb gefärbt (ein Reststück meiner Strümpfe)
ungefärbtes grobes Leinen
Wollgarn (pflanzengefärbt) in rot und grün

Quelle: gar keine. Aus rein praktischen Überlegungen gefertigt und bisher noch keine Zeit gefunden, eine belegbare Alternative zu suchen.

Bekannte Schwächen: siehe oben: kein Beleg. Denkbar wäre es zwar, Stoffreste für so etwas zu verwenden, aber das ist Theorie. Außerdem könnte die Stickerei etwas übertreiben sein, obwohl sie relativ grob und nur mit Wollgarn gemacht ist. Die Stickstiche sind auch nicht wirklich recherchiert. Die Ranken sind im Kettstich, die Blüten in einer Art Plattstich ziemlich frei Schnauze gemacht.

Pinata-Steckbrief grünes Schlupfärmelkleid

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Was die Gewandungs-Pinata ist, erfahrt ihr hier

Grünes Schlupfärmelkleid

–> Blogpost
–> mehr Fotos (mit noch teilweise unpassenden Accessoirs)
–> Umarbeitung zum Stillkleid

Material:
Wollköper, chemisch gefärbt. („feine birkengrüne Wolle“ von Naturtuche)

Schnitt: bequemes weites Schlupfärmelkleid. Seitengehren ab Armloch. Knapp bodenlang
Quelle: Schlupfärmelkleider finden sich unter anderem in der Maciejowski-Bibel, im Goslaer Evangeliar, der Bible moralisée und auf Relieffiguren am Straßburger Münster
bekannte Schwächen:
– Der Stoff ist nicht pflanzengefärbt.
– Außerdem gibt es eine Ungenauigkeit bei der Trageweise: Wenn ich die Ärmel ausziehe, stecke ich sie hinten in den Gürtel, damit sie nicht im Weg sind.
Auf allen(!) Abbildungen, die ich kenne, werden die Ärmel aber im Nacken bzw. auf dem Rücken verknotet edit: oder hängen einfach lose über den Rücken. Bei mir hält das nicht, außerdem finde ich es unpraktisch, auf meinem Rücken einen Knoten zu nesteln, wenn ich die Ärmel mit einem Griff hinter den Gürtel stecken könnte. Vielleicht ist der Schnitt doch ein anderer?
– die Öffnung zum Stillen samt den Bändern ist eine Interpretation von mir und so nicht belegbar.

Pinata-Steckbrief blaue Sommercotta

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Was die Gewandungs-Pinata ist, erfahrt ihr hier

Blaue Sommercotta

–> Blogartikel

Material: Wollköper (gleichgrat), Indigo-Einfachfärbung, 270g/m² von Färbehof
Schnitt: 
– gerade Vorder- und Seitenbahn, Seitengehren ab etwas oberhalb der Taille
– nicht ganz bodenlang
– Ärmel mit Quadratischen Zwickeln unter dem Arm
– Ärmel vorne so eng, dass man ohne Knöpfe gerade noch rein kommt
Quelle: Schnitt grob nachempfunden dem Kleid der heiligen Elisabeth. Blaue Kleider für Frauen finden sich zum Beispiel in der Maciejowski-Bibel (Frankreich, ich weiß).
Bekannte Schwächen:
– der Ausschnitt ist zu weit geraten. Für unsere Zeit sollte er eher sehr halsnah sein. Außerdem schaut so das Unterkleid raus. Wenn jemand eine Idee hat, wie sich das sinnvoll ändern lässt: lasst es mich gerne wissen!
– der Stoff ist sehr leicht. Ich bin am Überlegen, ob das zur gewählten Darstellung passt, oder ein bisschen arg fein ist.
– die Ärmel sitzen nicht ganz so, wie ich das gerne gehabt hätte. Auf den Abbildungen sehen sie keuelnförmiger aus. ein längerer Keil auf der Rückseite hätte wohl besser funktioniert als ein Quadrat unter dem Arm.
– ich bin noch am Recherchieren zu Rocklängen. Das Kleid ist nicht gnaz bodenlang, was ich für eine arbeitende Frau sinnvoll fand. Andererseits weist Katrin Kania in ihrem Buch darauf hin, dass mindestens bodenlange Kleider nicht nur wenig nach- sondern auch gewisse Vorteile haben und außerdem die gängigen Abbildungen eher dafür sprechen.

Pinata-Steckbrief – Unterkleid

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Was die Gewandungs-Pinata ist, erfahrt ihr hier.

Unterkleid
–> Blogartikel
–> erste Änderung
–> Änderung zum Stillen

Material: Leinen, weiß, weißes Leinengarn.
Schnitt: siehe Blogartikel. Knöchellang. rechteckige Vorder- und Rückenbahn, Ärmel ohne Zwickel oder Ärmalkugel, Seitengehren, Ausschnitt zum Stillen bis Bauchnabel verlängert
Quelle: für das grundsätzliche Kleidungsstück: „Machen alle so“. Für den Stillschlitz:
stillen01_tn Diese Abbildung aus einem Österreichischen Psalter ( cod. 1898; fol 179v 1295-1300)

Bekannte Schwächen:
– ich hatte schon öfter die Diskussion darüber, wie „posh“ weißes, also gebleichtes, Leinen ist, und ob ungebleichtes nicht angebrachter wäre.
– die Nähte sind ziemlich grob
– ich habe so aus dem Hut keinen genauen Beleg für ein Frauen-Unterkleid. Weißes Leinenunterkleid ja, aber nicht exakt für den Schnitt.

Gewandungs-Pinata!

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„Ge-Was?“
Gewandungs-Pinata! Wie man eine Pinata mit einem Stöckchen in der Luft zerschlägt um es Süßigkeiten regnen zu lassen, lade ich herzlich dazu ein, meine Gewandung (und restliche Ausstattung) konstruktiv in der Luft zu zerreißen, so dass es hoffentlich A-nspruch und eine verbesserte Darstellung regne! 😀

„Wie soll das gehen?“
Ich werde hier Stück für Stück kurze Steckbriefe meiner Ausrüstungsgegenstände zusammenstellen (immer so, wie der Nachwuchsreenactor mich lässt). Sofern vorhanden werde ich auf den entsprechenden Blogartikel verlinken. Ich werde zeigen, nach welchen Quellen ich gearbeitet habe, wo meiner Meinung nach Lücken sind und wo ich mir unsicher bin.
In den Kommentaren hier im Blog oder gerne auch bei Facebook, wo ich die Artikel verlinken werde, darf dann nach Herzenslust gekrittelt werden. 😉
Ich freue mich über jeden Hinweis, wo ich einer Fehlinformation aufgesessen bin, wo ich es mir zu leicht oder zu schwer gemacht habe, aber selbstverständlich auch über Hinweise, wo fehlende Belege zu finden sein könnten, Empfehlungen zu Bezugsquellen für athentischere Alternativen etc.
Dass das nur in höflicher und konstruktiver Form funktionieren kann, brauche ich wohl nicht zu betonen.

„Ort? Zeit? Stand?“

Wichtige Fragen, um die Klamotte einschätzen zu können! Wir bewegen uns in der Mark Brandenburg/frühen Stadt Berlin n der Mitte des 13. Jahrhundert.
Darstellung ist eine Magd im Reiselager eines landlosen Ritters. (Siehe die Beschreibung der Darstellung der Brandenburgunder hier . )

„Wie kommt man auf so was?“

Durch den gnadenlosen Blick von außen und harmlose Fragen! Mit jedem Menschen, sei es ein Besucher bei einer Veranstaltung oder ein/e AnfängerIn im Hobby, mit denen ich mich unterhalte, stelle ich meine eigene Beleglage auf den Prüfstein. Denn mehr als einmal musste ich passen bei der Frage nach einem genauen Beleg.
Vieles ist recherchiert und gut belegbar. Anderes habe ich gemacht, weil es praktisch war, weil man es bei jemand anderem so gesehen und übernommen hat, oder weil es -seien wir ehrlich- „alle so machen“!
Da schleichen sich ganz schnell fiese Fehler ein, die ich jetzt Stück für Stück ausmerzen möchte.

„Klasse Idee! Kann ich mitmachen?“

Natürlich! Wer seine Ausstattung auch der „peer Review“ unterziehen möchte, darf die Idee gerne kopieren. Wenn ihr mir einen Hinweis zukommen lasst, verlinke ich gerne auf eure Seiten!

„Fein, auf geht’s! Zeig mal her, den Kram!“

Hier die Links zu den Steckbriefen. (Wird laufend erneuert.)

–> Steckbrief Unterkleid

–> Steckbrief blaue Sommercotta

–> Steckbrief grünes Schlupfärmelkleid

–> Steckbrief Nadelrolle

Stillkleidung – nursing dress

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La Régime du Corps, Frankreich ca 1285

Wie ihr vielleicht bei Facebook schon mitbekommen habt, gibt es eine große Neuerung in meinem Leben:

Seit Januar bin ich Mutter eines wunderbaren kleinen Sohnes!
Das stellt nicht nur meinen Alltag und mein „ziviles“ Leben ordentlich auf den Kopf, sondern ich muss mir auch für das Hobby ein paar neue Lösungen einfallen lassen.
Neben Babykleidung und einer Idee zum Tragen (dazu später mehr) war eine der größeren Herausforderungen, meine Gewandung so zu ändern, dass ich den Babyboy stillen kann.

You maybe already heard the good news on facebook or elsewhere: in January I gave birth to a wonderful little boy! That does not only change all of my „civil“ life but I also had to come up with some solutions for the Living History hobby as well. I needed babyclothes and a solution for babywearing and I had to alter my garb so I could breastfeed Babyboy.

Bei der Recherche war ich überrascht, dass es tatsächlich einige Abbildungen von stillenden Frauen gibt. Besonders häufig als Motiv ist die „Maria lactans“, also die Jungfrau Maria, die den kleinen (und manchmal gar nicht mehr sooo kleinen) Jesus stillt.
Außerdem habe ich die eingangs stehende Abbildung gefunden, die wohl zeigt, wie eine adlige Dame die Brust einer Amme prüft.
Viele dieser Abbildungen sehen aus, als hätte die Cotte auf Höhe der Brust senkrechte Schlitze. Ich halte es da aber mit Gabriele Klostermann, die in ihrem Blogartikel zur Stillkleidung schreibt

„Hier ist meine Überlegung, dass es wenig Sinn macht, mitten in eine Stoffbahn zu schneiden.“
http://www.tempora-nostra.de/mode_gewandformen_2_sonstiges.shtml

During research I was surprised to find quite a number of pictures from the middle ages that showed breastfeeding women. A very common motiv is the „Maria Lactans“, the virgin Mary nursing infant Jesus. I also came across the picture on the top of this page showing a noblewoman examining the breast of a potential wetnurse.
A lot of these illuminations seem to show vertical cuts in the dress but I agree with Gabriele Klostermann who writes in an article on nursing clothes:
„To my opinion it makes little sense to cut right into a piece of fabric“
(translation by me)

Recht hat sie und weist direkt danach auf eine Möglichkeit hin, die ich für mich auch schon ins Auge gefasst hatte: das Unterkleid tief zu schlitzen und die ohnehin vorhandenen Ausschnitte der Schlupfärmel zu nutzen.
Tatsächlich gibt es für beides bildliche Belege, die Gabriele auch schon gesammelt hat*:

She has a very good point there and offers a much more practical solution: Open the front of the underdress and use the armholes of a dress with slip-out sleeves.
You can find proof for both alterations. Gabriele collected the following pictures (I copied both pictures and describition from her page)

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geschlitztes Unterkleid, Psalter, Österreich, cod. 1889; fol. 179v; 1295-1300

 

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Notre-Dame, Paris Südquerschiffportal Mitte 13.Jhd

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Elisabeth spendet Almosen, Marburg, um 1250

Den Halsschlitz von meinem Unterkleid hatte ich sowieso schon einmal weiter aufgeschnitten, weil ich im Winter hochschwanger bei einer Veranstaltung war und mit meinen neuen Dimensionen nicht mehr hineingepasst hatte 😉

Diesen Schlitz bis etwa Bauchnabelhöhe habe ich also einfach versäubert.
Einen Verschluss habe ich nicht angebracht, das wäre mir zu viel Gefummel und das relativ feste Leinen bleibt auch so ganz gut am Platz

I had to open my underdress anyway because I was attanding an event last winter while being 9 month pregnant and couldn’t fit into it 😉

So I just neatened this slit. I did not add any fastener,  because I didn’t want to fiddle araund with to many buttons, strings or the like

Halsausschnitt am Unterkleid vorher und nachher.
Underdress neck-opening before and after

 

Die Ärmellöcher an den Schlupfärmeln sind zwar schon recht groß, aber zum Stillen reicht es noch nicht ganz. Darum habe ich die Naht zwischen Vorderteil und Gehre bis zur Taille aufgetrennt. Da die Nahtzugaben zu beiden Seiten der Naht umgefaltet und versäubert sind, konnte ich einfach die Naht auftrennen, ohne hinterher versäubern zu müssen.
Knapp unter dem Ärmel habe ich zwei geflochtene Schnüre aus Wollgarn befestigt, um den großen Schlitz etwas verschließen zu können.

The armholes are quite roomy as they are, but not big enough for nursing. So I unstiched a part of the seam between the front panel and the gore down to the waist. Since I had neatened thes seam by folding it to both sides, I could just undo the seam without having to neaten it again.
Under the arms I added some braided woolen thread to close the rather big slit.

Zum Stillen kann ich jetzt das Unterkleid nach links und die Cotte nach rechts verschieben (oder eben umgekehrt) und fertig 🙂
For nursing I can now move one layer to the right and the other to the left and voila: done 🙂

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Angezogen sieht man davon kaum etwas und das Kleid fällt und wirkt wie man es von Schlupfärmelkleidern kennt:
When closed you hardly see the openings and the dress looks just like any ordinary slip-sleeve dress.

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Die Premiere hatte diese Kombination dieses Wochenende beim Winteraustreiben im Museumsdorf Düppel, wo Babyboy und ich sehr idyllisch im Frühlingssonnenschein auf einer Bank gestillt haben 🙂
Funktioniert wunderbar!
This alterations had their debut this weekend at Düppel open-air museum where Babyboy and I nursed in the wonderful spring sun on a bench under a tree. 🙂
Works like a charm!

*Bilder so wie Bildbeschreibungen habe ich aus dem verlinkten Blogartikel kopiert

 

 

Lady in red…

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…ist zwar keine wirkliche Lady, sondern die Magd eines Adligen im Sonntagsstaat, aber schön ist mein neues rotes Kleid trotzdem! 🙂
…is not actually a Lady but a nobleman’s maidservant in her sunday best, but still my new red dress is soooo beautiful!

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Vor über einem Jahr habe ich das Rauchen aufgegeben! Eine App, die ich mir zur Unterstützung besorgt hatte, hat mir genau ausgerechnet, wieviel Geld ich seit dem gespart habe. Eine ganze Menge O.O
Darum habe ich beschlossen, mir zur Feier von einem Jahr Rauchfreiheit etwas besonderes zu gönnen und habe Stoff für eine neue Cotte bestellt.
More than a year ago I quit smoking! FOr support I downloaded an app which added up exactly how much mone I was saving by not spending it on cigarettes. Which was a lot O.O
So I decided to give myself a treat for one smokefree year and ordered fabric for a new cotta.

Kein Arbeitskleid, sondern eins „für gut“. So wie meine blaue Cotte, aber aus wärmerem Stoff, so dass ich sie auch auf den Veranstaltungen im Frühjahr oder Herbst tragen kann, ohne zu frieren.
Also keine Schlupfärmel, sondern modisch enge Ärmel, aber oben so weit, dass ich mich noch bewegen kann. Und in einer schönen kräftigen Farbe. keine ganz teure Doppelfärbung, das wäre nicht standesgemäß, die Wahl fiel schließlich auf ein richtig kräftiges Krapprot!
Not a working-day dress this time, but for sundays or special occasions. Just like my blue cotta, but made from warmer cloth so I cuold wear it on spring or autumn-events without getting cold.
No workdress, so no slip-out-of-sleeves but chic narrow ones. And a nice bright colour. Not too fancy -still a working class girl-, I decided for a really strong madder-dye.

Farbe
Färberin meines Vertrauens ist Manuela von Ovicula. Sie hat es geschafft, die weiche angeraute Woll-Leinwand, die bei ihr unter dem passenden Handelnamen „Flauschi“ läuft in ein -sorry- richtig geiles Orangerot zu tauchen. Nicht karottig, sondern…Curryketchuprot. Mit einem goldenen Unterton, der in der Sonne richtig leuchtet! Eine wundervolle Farbe!
Colour
My favourite dyer is Manuela from Ovicula. She gave this plain-weave wool she sells as „Flauschi“ –> „Fluffy“ an astonishing bright orange-red-dye. Not carrot-like orange but like curryketchup, with a golden tone to it that really shines in the sun. I live the colour!

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Work in Progress

Schnitt
Der Schnitt der Cotte ist im Grunde der gleiche wie bei meinen anderen Kleidern auch: gerade Voerder- und Rückenbahn mit leichten Ärmelausschnitten vorne, Seitengehren ab Taille, halsnaher runder Ausschnitt mit kleinem Schlitz.
pattern
The pattern is basically the same as for all my cottas. straight front and back panels, side gores each as wide as one  panel. Neck with a little slit.

Ärmel
Neu sind allerdings die Ärmel. Schlupfärmel wie bei meinem grünen Kleid schneide ich fast rechteckig zu. Sie werden nur Richtung Handgelenk etwas enger, aber sie sind im ganzen so weit, dass ich ohne Probleme rein und raus komme.
Bei meiner blauen Cotte habe ich die Ärmel enger gemacht und quadratische Unterarmzwickel eingesetzt, um mehr Bewegungsfreiheit zu bekommen.
Auf Abbildungen des 13. Jahrhunderts sieht man allerdings häufig, dass die Ärmel bis zum Ellenbogen ziemlich eng sind und dann recht schnell recht weit werden.
Sleeves
The sleeves are new. For Sleeves that you can slip out of like on my green dress I cut the sleeves nearly rectangular. Just a little more narrow towards the wrist. But I still make them quite wie, as I need some space to put them off an on.
On my blue cotta I used square gossets to give the narrow sleeves more room under the arm.
Pictures from 13th century often show Sleeves that are very tight up to the elbow and the get quite wide.

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Maciejowski Bibel, Beispiel für die Ärmel

Wie man diesen Effekt erzielt, zeigen Funde von erhaltenen Kleidern, wie zum Beispiel das so genannte ‚Bußkleid der heiligen Elisabeth‘ oder das ‚Kleid der heiligen Klara‘. Diese Kleider haben schmale dreieckige Keile auf der Rückseite der Ärmel.
This eefect is achieved by narrow triangular gassets on the backside of the sleeve as we can find on found textiles like the so calles „dress of st. Elisabeth“ (of Thuringia) or the „dress of st. Clare“.

Ich habe aus billigem Baumwollstoff ein Nesselmodell angefertigt, dass ich an die Ärmellöcher geheftet habe und so lange verändert, bis ich die gewünschte Optik und die ausreichende Bewegungsfreiheit hatte.
So I made a model from cheap cotton and tried around untl the sleeve fit and looked like on the pictures

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Gestern habe ich die Cotte fertig gestellt und weil das Wetter so herrlich sonnig war, habe ich den Liebsten überreden können, ein kleines Fotoshooting im Park abzuhalten. Fazit: Es ist wirklich ein Winterkleid *puh* schön warm das Ding 😉
Aber vor allem traumhaft schön, aber seht selbst:
I finished the Cotte yesterday and with the weather being so lovely I convinced my better half to go out in the park for a little foto-shoot:
I learned: this is really a winter-dress! *phew* that was warm.
But above all it is beautiful, look for youselves:

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Die sonnengelben Strümpfe und Knieriem-Schuhe passen hervorragend dazu!

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