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„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge…“

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…so würde ich heute noch ein Pflaumenbäumchen auf den Balkon stellen“ 🙂

 

Etwas (sehr) frei nach Herrn Luther zitiert war das gar nicht so weit weg von der Realität: Kaum war ich mit dem frisch erstandenen Bäumchen auf dem Heimweg vom Gartencenter, als zwar nicht direkt die Welt unterging, aber der heftige Hagelsturm(!), der mir da meine Frühlingslaune ruinierte, kam gefühlsmäßig ziemlich nah dran.
So landeten Baum und ich also ziemlich nass und etwas zerzaust auf dem nagelneuen Balkon:

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Das Bäumchen (es ist eine Zwerpflaume, die wird tatsächlich ein Bäumchen blieben) hat es uns aber nicht übel genommen  und schon wenige Tage später die ersten wunderhübschen Blüten gezeigt.

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Mittlerweile sind die meisten sogar schon wieder abgeblüht, dafür investiert Pflümli jetzt aber vermehrt im Blatt-Business. es wird immer grüner auf dem Balkon!

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Ob und wann Pflümli tatsächlich essbare Pflaumen produzieren wird, bleibt abzuwarten, aber auf jeden Fall ist sie sehr hübsch anzusehen. Und wenn es dann im Spätsommer noch das eine oder andere Pfläumchen zum Naschen dazu gibt: um so besser!

Mein Naschbalkon

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Es wird Sommer, überall grünt es und blüht es und die Handmaid als bekennende Inhaberin eines „braunen Daumens“ versucht sich mal wieder an der Balkonbegrünung.

Bisher landeten meine Versuche, Leben auf den Balkon zu bringen spätestens im Herbst, meistens jedoch nach ein paar warmen Tagen ohne gießen (*räusper*) in der Biotonne.
Bisher halte ich ganz gut durch und habe einige tolle Sachen in den Kästen und Töpfen. Auf meinem Balkon wächst (teils absichtlich, teils zufällig) nur essbares. Ich will hier nicht so weit gehen, das Wort „Selbstversorger“ in den Mund zu nehmen. Dazu geben meine paar kleinen Pflänzchen einfach zu wenig her, was man in den Mund nehmen könnte 😉

Aber „Naschbalkon“ trifft es vielleicht ganz gut. Ich bin fasziniert davon, wie relativ einfach sich auch auf kleinem Raum Dinge anpflanzen lassen, die man essen kann und die frisch, gesund und lecker sind. Das noch ergänzt durch meine ebenfalls noch spärlichen Wildkräutersammlungen bietet zwar bei Leibe keine Selbstversorgung*, aber eine tolle Ergänzung meines Speisezettels.

In meiner kleinen grünen Oase wuchern im Moment:

Pflücksalat
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Noch nicht genug für eine ganze Schüssel (dann wäre er ratzekahl), aber lecker auf einem Käsebrot oder zur Ergänzug von gekauften Salaten und/oder gesammelten Wildpflanzen.

Erdbeeren

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Nach einigen vielversprechenden Ergebnissen (-sind- die lecker!) sehen meine Erdbeerpflänzchen jetzt ein bisschen traurig aus. Hab noch nicht raus, was ich falsch gemacht habe.

Kapuzinerkresse

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Eine meiner Lieblinge. Die Blätter sind sehr dekorativ und schmecken lecker kresse-scharf in Kräuterquark oder auf einem Brot mit Frischkäse. Die Blüten sind leuchtend orange und ebenfalls essbar – wenn sich denn mal welche zeigen würden *Fußtapp*

Erbsen

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Ich liiieebe frische Erbsen, einfach roh aus der Schote gepult und frisch vernascht. Da brauchen meine Erbschen zwar noch etwas Zeit für, aber in der Zwischenzeit erfreuen sie mich mit ihren hübschen Blüten und den ersten zarten Schoten!

Minze

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Mit Gurken- und Zitronenscheiben in Eiswasser als erfrischendes Getränk, mit Walnüssen zu süßem Pesto verarbeitet (schmeckt klasse zu Erdbeeren!) oder als Tee: Minze wuchert, ist relativ anspruchslos und schmeckt toll. Meine hatte zwischenzeitlich lange Triebe ohne viel Laub gebildet, radikales Zurückschneiden ließ sie aber wieder treiben wie nix gutes.

Karotten

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Na, ick bin mal gespannt, ob das was wird. Von oben sehen sie ja ganz gut aus. Die Mini-Möhrchen, die ich beim Vereinzeln rausgezogen habe, schmeckten auch tatsächlich nach Karotte. 🙂

Tomaten

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Nicht selbst gesät oder gezogen, sondern ganz profan gekauft und eingepflanzt. Aber sie tragen, blühen, und einige röten sich auch schon ganz nett.

Basilikum

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Der Sorte „Magic Blue“ mit violett geäderten Blättern und tollen lila Blüten, die Hummeln anlocken 🙂

So weit, so lecker. Ich bin gespannt, wie sich mein Naschbalkon weiter entwickeln wird!

*jetzt habe ich das Wort doch ein paar Mal in den Mund genommen…hängt wohl damit zusammen, dass ich die Idee wahnsinnig faszinierend finde. Blogeinträge, die zumindest in diese Richtung gehen werden folgen, aber ich muss einen besseren Begriff dafür finden. Ist mir für den Rahmen, in dem ich das leben könnte doch etwas zu großspurig.

Schön bunt!

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Da hat man schon ne Rezeptsammlung und was passiert? Man steht doch wieder im Laden und hat keine Idee, was man kochen soll. Da mich aber im Bioladen das ganze frische Gemüse so angelacht hat, habe ich kurzerhand Kohlrabi, Karotten und Brokkoli eingepackt, zuhause noch Kartoffeln, Feta und eingefrorenen Spargel aus Schwiegerelterns eigenem Anbau dazugefügt und n lecker Auflauf draus gemacht 🙂 Schön frühlingshaft bunt, noch gewürzt mit Kräutern vom Balkonkasten und hat für zwei Tage gereicht 🙂
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