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gebastelt: mehr Haarnadeln!

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Jetzt hat es mich ja gepackt! Nachdem ich einmal angefangen hatte, Haarnadeln aus Stricknadeln zu basteln, konnte ich nicht mehr aufhören 🙂
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Wieder einmal musste ein bei Bijou Brigitte gekauftes Armband dran glauben (zwei verschiedene sogar).

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Allerdings gibt es bei dieser Rutsche auch einige Neuerungen:
– ich habe Stricknadeln in verschiedenen Stärken verwendet (zwischen 2,0 und 3,5mm)
– geklebt ist das ganze jetzt mit zwei-Komponenten-Kleber/Epoxidharz
– ich habe mit der Länge und der Form experimentiert und zum Beispiel eine breite zweizinkige Forke in eine sanfte Rundung gebracht. die Idee ist, dass sie sich in eine Banane stecken lassen soll.

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French Pinless – Variante für kürzeres/dickeres Haar

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Eine wunderschöne und elegante Frisur ist der French Pinless.
Er ist ganz leicht gebaut:

– Einen französischen Zopf flechten
– Eine Forke oder einen Stab senkrecht in den eingeflochtenen Teil stecken
– den Zopf immer hinter der Forke lang um die Forke legen
– Enden ggf. feststecken.

Bei mir funktioniert das nicht 😦 Der Zopf ist für seine Dicke noch zu kurz und reicht gerade ein halbes Mal um die Forke herum 😉

Darum habe ich die Frisur ein bisschen abgewandelt:

– Französisch flechten, aber nur Haare zunehmen, bis etwa die Hälfte der Haare verbaut ist. (Also ein „half-up Franzose“), Zopf zuende flechten
– die restlichen Haare zu zwei Engländern flechten
– Forke durch den eingeflochtenen Teil schieben
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– den Zopf wie beim Original um die Forke wickeln
– Spitzen feststecken
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– Die kleinen Zöpfe einen im Uhrzeigersinn, einen gegen den Uhrzeigersinn um den Dutt legen.
– Spitzen wegstecken

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Fertig. 🙂

Und irgendwann lerne ich es auch noch mal, die Haargummis besser zu verstecken *seufz*

So wirklich „pinless“ ist der natürlich nicht, weil ich doch ziemlich viele Spitzen festzustecken hatte. Aber ich mag die ovale Optik, die ein bisschen an eine Gemme erinnert 🙂

Mein Haarspielzeug!

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Hier nun also wie versprochen ein Artikel über meine aktuelle Haarspielzeug-Sammlung.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit, ich trage eher so meine all-time-favourites und die wichtigsten Hersteller zusammen, wei lich schon öfter gefragt wurde, wo man die hübschen Dingsis denn her bekommt 😉

Flexi-8

Wer nach haarschonendem Haarschmuck sucht, kommt an den Flexi-8s kaum vorbei. Sie sind ein wunderbarer Ersatz für die üblichen Barrett- oder Patentspangen und sind in einer schier überwältigenden Vielfalt an Formen und Farben zu haben.
Die flexiblen Achten kommen aus den USA, werden aber mittlerweile auch in Deutschlnad vertrieben, zum Beispiel bei Cultmate. Die größere Auswahl hat man aber auf der amerikanischen Seite.

Flexis gibt es in 7 verschiedenen Größen (Mini, XS, S, M, L, XL, Mega) und vielen unterschiedlichen Designs. Ich persönlich besitze bis auf XS und Mega mindestens eine Flexi jeder Größe und benutze sie für unterschiedliche Zwecke. Als Größenvergleich: ich habe ziemlich dicke Haare (Zopfumfang etwa 10cm) und trage als Pferdeschwanzhalter Größe S. Um einen kompletten Dutt zu überspannen benutze ich mein XL.
Auffällig ist, dass die Unterschiede zwischen den Größen häufig beträchtlich sind. Zwischen der L und der XL liegen zum Beispiel Welten!

Hier meine aktuelle Flexisammlung
(XL, L, M, M, S, S, Mini)

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Haarstäbe:

Ich liiiebe Haarstäbe, weil sie so vielfältig sind und habe tatsächlich für verschiedene Outfits verschiedene Stäbe 😉
Besonders schön finde ich die von Atelier Angelique

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und Alentejoazul
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Haarstab aus Olivenholz mit Lapislazuli-Topper

Forken

Meine Forkensammlung ist noch recht übersichtlich, aber die, die ich habe, gehören zu meinen absoluten Lieblingen:

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Forke von 60th Street. Länge: 5 1/2 inch, Syle: Savannah, Holz: Tahitian Jadewood Dymondwood. Ich liebe sie! Allerdings wird sie mir in breiten Dutts wie dem Disk Hair-Bun langsam zu klein 😦

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Ein ganz besonderer Schatz: Diese Forke hat eine Langhaarfreundin selbst gemacht! Mit einem Fräsgerät für Nagelmodellage aus einem Frühstücksbrettchen ^.^. Ich liebe diese Forke. Sie ist relativ groß aber leicht, super verarbeitet, der reinste Handschmeichler und gleitet in die Haare wie nix. Definitiv ein Lieblingsstück.

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Mal ein Gegenbeispiel: Diese Forke stammt aus einem Etsy-Shop, den ich hier nicht verlinken möchte. Die Forke an sich ist gar nicht schlecht, sie ist sehr hübsch und lässt sich auch ganz gut tragen. Allerdings sind die Zinken etwas zu stumpf. Was mich aber davon abhält, für den Shop Werbung zu machen ist die Tatsache, dass sie auch Ostasien kommt und sehr sehr günstig war. Ich habe mir damals keine Gedanken darum gemacht, aber heute gehe ich einfach davon aus, dass dann mit den Produktionsbedingungen irgendwas nicht stimmen kann.
Außerdem habe ich bei der gleiche nBestellung noch anderen Haarschmuck bestellt, mit dessen Qualität ich gar nicht zufrieden war. Der Vollständigkeit halber sei sie hier aber gezeigt.

Senza Limiti

Oh ja…Senza Limiti…mein Konto zittert schon vor Angst, wenn es diese zwei Worte hört. Wunder-wunderschöner Haarschmuck, aber nicht ganz billig zu haben.
Ich bin stolze Besitzerin zweier Stücke und habe mir vorgenommen, mir einen ihrer genialen Buncages zu gönnen, wenn ich meine Ziellänge erreicht habe 🙂

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„Notenschlüssel Z“ in Größe M

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Norsi 44 Größe L

Ficcare

Lange, lange bin ich drum herum gekommen, eine Ficcare auszuprobieren. Eigentlich fand ich die nie besonders hübsch, irgendwie Asymetrisch und dass die halten konnte ich mir auch nicht vorstellen…
Tja, falsch gedacht: Schon beim vorletzten Langhaarstammtisch habe ich einen Maximas Clip ausprobiert und es war um mich geschehen. Dass eine simple gebogene Schnabelspange so bombenfest sitzen könnte, hätte ich niemals gedacht! Kein Vergleich übrgens zu den günstigeren ähnlichen Modellen aus Metall oder Kunststoff, die man im Einzelhandel kaufen kann, und die in Langhaarkreisen „Fakecare“ genannt werden ;-). Beim letzten Stammtisch dann wollte jemand eine L-Ficcare loswerden und ich habe sie ertauscht:

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Ficcare Maximas Clip Primavera Silver in Größe L

…to be coninued …. 😉

Haarschmuck -aber bitte schonend!

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Ich wurde schon ein paar mal auf den ausgefallenen Haarschmuck in meinen Frisuren angesprochen und gefragt, was das sei, und wo man dieses „Haarspielzeug“ herbekommen könnte.

Ich arbeite an einem Artikel, der meine persönliche „Sammlung“ vorstellt, aber lasst mich zunächst ein paar Worte über schonenden Haarschmuck verlieren:

Wer sein Haar lang züchten will, der schaut noch mal mehr als Andere darauf, dass die geliebte Mähne vor Schäden bewahrt wird. Denn ein abgebrochenes Haar ist und bleibt abgebrochen, ausgerissene Haare brauchen seehr lange zum nachwachsen und Spliss kann man zwar mit silikonhaltigen Pflegeprodukten „zukleben“ aber nicht wirklich reparieren (egal, was die Webung uns suggerieren will.).

Da macht man sich natürlich auch Gedanken darum, mit welchen Werkzeugen und Schmuckstücken man dem Kopfschmuck zu Leibe rückt.
Viele der üblichen Haarspangen quetschen das Haar, klemmen es ein oder haben vorstehende Kanten, an denen sich das Haar verfangen kann.
Ein typisches Beispiel dafür sind die sogenannten „Barrett-“ oder „Patenthaarspangen„:

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Das Haar wird hier zwischen den scharfen Kanten des unteren Bügels und des oberen Verschlussarms eingequetscht und kann dadurch Schaden nehmen.
Das heißt aber nicht, dass man solche Spangen jetzt rigoros aussortieren muss. Man kann sie buchstäblich „entschärfen“, indem man den Bügel mit einem „Haar-Paddy“ umwickelt. Diese Silikonspirale polstert das Haar gegen die scharfen Kanten ab.

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Außerdem ist man gut damit beraten, nicht immer die selben Spangen an der selben Stelle zu tragen.

Ein weiterer Punkt sind Haargummis. Viele sind mit einem Metallteil verbunden, in dem sich wunderbar einzelne Haare verfangen können, die dann beim Rausmachen abreißen. Viele abgerissene Haare ergeben irgendwann ein struppiges Gesamtbild.

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Besser: Haargummis ohne Metallteile verwenden (gibt es mittlerweile von vielen verschiedenen Marken, auch für kleines Geld) und vorsichtig wieder lösen.

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Viele Frisuren, die ich mache, werden mit einem Haarstab oder einer so genannten „Forke“ also einer Gabel, meist aus Holz, Horn oder auch Metall gehalten. Diese Werkzeuge haben den Vorteil, dass das Haar gar nicht gequetscht sondern nur festgesteckt wird und außerdem sind sie einfach hübsch 😉

Haarstäbe gibt es von einfach bis bunt verziert, mit oder ohne Steinchen, Glitzer, Gebamsel,…
Ich mag meine am liebsten mit farbigen „Toppern“ also Verzierungen am oberen Ende, wie diese von Atelier Angelique zum Beispiel:

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Haarforken haben meist zwischen zwei und vier Zinken (auf Englisch „prongs“) und sind zumeist aus Holz oder Horn. Welche Größe, welche Zinkenanzahl und welche Machart am besten passt hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, zum einen der persönliche Geschmack, zum anderen Haarlänge und -dicke, gewünschte Frisur etc.
Meine perönliche Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, etwas mehr Geld zu investieren und dafür ein Qualitätsprodukt zu haben, als sich über ein billiges vermeintliches Schnäppchen zu ärgern.
Achten sollte man auf saubere Verarbeitung ohne Macken und Grate, an denen sich Haare verfangen können. Spitze Zinken lassen sich einfacher in die Frisur schieben und ziepen weniger an den Haaren als stumpfe. Außerdem sollte eine gute Forke leicht gewölbt sein, um sich der Kopfform anzupassen und um einen festen Sitz zu garantieren.

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ein Beispiel für eine dreizinkige Forke von 60th Street.

Ansonsten ganz wichtig: abwechslungsreich frisieren um Belastung immer an der gleichen Stelle zu vermeiden!