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Aufatmen: Unterkleid erweitert

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Viele werden das Phänomen kennen: nach dem langen Winter zieht man frohgemut ein sommerliches Kleidungsstück wieder an und…das ist hinterrücks beim im-Schrank-liegen eingelaufen! Anders ist schließlich nicht zu erklären, warum das plötzlich hier spannt und da zwickt, wo es doch vor einem halben Jahr noch hervorragend gepasst hat! *hust*

Maybe you are familiar with this phenomenon: winter is over and when you put on one of those summer-garments it suddenly has…shrinked! Just by laying in the closet! How else would xou explain the suddenly waayy too tight clothes that used to fit just fine before the winter? *cough*

Wenn das dann bei der mühsam handgenähten Mittelalter-Gewandung passiert, ist das natürlich doppelt ärgerlich.
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: mein Unterkleid saß schon immer etwas…körpernah:

Things like that are extra irritating if it happens to those carefully handsewn medieval garments.
To be honest: my underdress has always been an bit of a tight fit:

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So langsam ging es dann aber gar nicht mehr. An den Hüften gerade noch zu verschmerzen, aber da ich nicht vorhatte, eine platte Schnürbrust à la Spanien um 1600 darzustellen, musste ich mir doch etwas Luft verschaffen. *uff*

A year later it really didn’t fit anymore. The hips where no longer the worst problem, but taking a deep breath became more and more challanging. So I had to to something.

Das schöne an den simplen HoMi-Schnitten ist: sie sind relativ leicht zu ändern.
Bisher begannen die Gehren etwa auf Taillenhöhe.
The nice thing about high-medieval patterns is that they are simple and thus easy to change.
So far the gores where inserted at waist-height.

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Was ich jetzt gemacht habe war das folgende:

  1. Gehren raustrennen
  2. Seitennaht bis zur Achsel auftrennen
  3. Gehren direkt unter dem Arm wieder einsetzen
  4. unten entstandene Lücke mit zugeschnittenen Leinenstücken füllen

What I did was:

  1. detach the gores
  2. open the seam all the way up to the armpit
  3. insert gores in armpit
  4. fill the gap with a cut-to-fit piece of linen

1. die Gehren raustrennen. Da die Nahtzugaben zu beiden Seiten umgenäht waren, reichte nach einem kurzen Schnitt ein beherzter Riss.
1. detach the gores. Because I had folded the seam allowence to eather side, I now only needed to courageously rip the seam.

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2. die Naht bis zum Ärmel auftrennen
2. open the seam all the way up to the armpit
3. die Gehren direkt unter dem Arm wieder einsetzen. Ich habe die Versäuberten Nähte intakt gelassen und nur Kante an Kante genäht
3. re-insert the gores right in the armpit. I left the hems as they where and youst sew edge to edge
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4. die Lücke mit einem neuen Leinenstück füllen. Da das Unterkleid keiner sieht, lässt sich so ein Flickwerk prima machen. Ich habe das Stück zugeschnitten, zuerst komplett gesäumt und dann so eingesetzt wie vorher schon die Gehren. So brauchte ich die Säume des alten Stücks nicht auftrennen.
4. Fill the gap. Because its underwear and no one will see, it’s not a big deal to just insert a patch. I cut the patch to size, hemmed the seams and then inserted as I did with the gores. So I didn’t have to unravel the old hems.
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Fertig! Man sieht zwar recht deutlich die angesetzten Stücke, aber es passt wieder, und ich brauche weder die Luft anzuhalten noch einen Schulöffel zu suchen, um rein oder raus zu kommen 😉
Done! You can see clearly where the new patches have been inserted, but now I wont need a shoehorn to get in or out 😉

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Der Handmaid neue Kleider: Sommercotta!

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Es wurde langsam Zeit. Mein grünes Schlupfärmelkleid ist zwar immer noch gerne im Gebrauch und inbesondere bei Schmuddelwetter oder -arbeiten unverzichtbar, aber es ist auch sehr warm.
Die „leichte Wolle“ von Naturtuche hat dann doch immerhin 507g/m² .
It was time for something new. I still love my green dress and wear it a lot, especially when it is cold and/or rainy, but it is quite warm.
The fabric („light wool“ by Naturtuche ) weighs 507g/m².

Also musste für die diesjährigen Sommeraktivitäten ein leichteres Kleid her. Und weil das grüne…sagen wir mal eher praktisch als hübsch ist, hab ich mal mein gotisches It-Girl gechannelt und gleich einen Sonntagsstaat genäht.
So for this year’s summer season I needed something lighter. and since the green one is…more sensible than pretty I channeled my inner medieval It-Girl and decided for something nice for sundays 🙂

Der Stoff ist vom Färbehof und ein absoluter Traum. Als eine Gruppenfreundin von den Brandenburgundern einige Meter für neue Kleider erstanden hatte, konnte ich den schon mal probegrabbeln und ich bin begeistert!
Ein ganz ganz leichter Wollköper (270g pro m² und damit nur halb so schwer wie der leichte Köper von Naturtuche.) in strahlenden Farben und alles pflanzengefärbt!

The fabric is purchased at Färbehof and is a real dream! A fellow reenactor from Brandenburgunder-group had already ordered a few meters for a new dress and I instantly fell in love with this. It’s a very light wollen twill (27g/m² an thus only half the weight of the green one.) Bright colours and all plant-dyed!

Also hüpften 2,5 Meter in der Farbe „Mittelblau“ (Indigo Einfachfärbung) davon in den virtuellen Warenkorb und wurden zu meinem neuen Sommerkleid.
So I grabbed 2,5m of „middle blue“ (indigo, single dye) and turned them into a new summerdress!

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Ist es nicht wunderschön? (Großer Dank an dieser Stelle an die unvergleichliche Shermin vom Fiberspace für die genialen Fotos!)
Isn’t that beautiful? (Thanks a lot to the wonderful Shermin over at Fiberspace for the awesome pivtures!)

Der Schnitt ist ganz ähnlich wie schon hier bei meiner Wintercotte beschrieben:
– gerade Vorder- und Rückenbahn (nur leicht an den Ärmeln ausgeschnitten)
– Seitengehren in Bahnbreite
– Schlüssellochausschnitt

The pattern is basically the same as described for the green winter-cotta.
– straight rectangular front and back (just a little cut out for the sleeves)
– side gores in the width of the front and back
– keyhole-neckline

Ein paar Änderungen gab es allerdings:
– Da ich mich für den „Sonntagsstaat“ gegen Schlupfärmel entschieden habe, konnte ich die Ärmel -für Mitte des 13. Jhd. topmodisch- so eng machen wie man ohne Knöpfe grad noch rein kommt.
– beim Schlupfärmelkleid setzen die Gehren direkt unter der Armöffnung an. Hier beginnen sie an der Taille.
Die notwendige Bewegungsfreiheit kommt dann durch quadratische Zwickel (auch Ärmelkeile genannt) unter der Achsel.

I made  few alterations though:
– since this is the „sunday best“ I did not make slip-out sleeves but sleeves as narrow as I can get without needing buttons (top of the fashion for mid-13th century)
– On the green dress the gores start right under the arm. Here I lowered them to start at the waist.
– To allow my arms to move I added square-shaped godets in the armpit

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– Bei meinen bisherigen Gewandungsteilen habe ich zum Versäubern immer die Nahtzugaben zu beiden Seiten der Naht umgeklappt und mit Überwendlingstichen versäubert. Das ist eine belegbare und oft verwendete Naht. Allerdings ist sie auch extrem anfällig. Gerade an beanspruchten Stellen reißen diese Nähte sehr gerne auf.

– so far I always used to neaten seams by folding the seam allowence to each side and attaching them with overedge-stiches. This kind of seam is verifyable and widely used. But I learned that these seams often break. Especially at more stressed parts.

Beim blauen Kleid habe ich mich daher dafür entschieden, Kappnähte zu verwenden. Das heißt: rechts auf rechts im Vorstich zusammennähen, eine Nahtzugabe auf die halbe Breite runterschneiden, längere Nahtzugabe zweimal umschlagen (über die kürzere) und mit Überwendlingstichen oder Vorstichen festnähen.
Diese Naht ist sehr haltbar und reißt auch an den Ärmelkeilen oder den Gehrenspitzen nicht so schnell wieder auf.

So this time I decided for a lap-felled seam. Meaning: sew parts together with right sides facing each other. Trim one seam allowance down to one half, fold the longer allowence over the shorter one and attach with overedge-stiches.
This results in a very durable seam witch will last a lot longer even on parts like the tip of a gore or the under-arm patches.

Nähfaden war wie immer rausgezogener Kettfaden.
I used warp-threads that I pulled out of scrap fabric as sewing thread.

Und wie könnte es anders sein: neues Gewandungsteil, neue Herausforderungen! (Wir erinnern uns an den komplett falschrum genähten Saum vom Unterkleid? *seufz*)
Ganz grobe Schnitzer sind gottseidank nicht passiert, aber:
– eigentlich sollte das Kleid, weil es ja „für gut“ ist, 4 Gehren bekommen. Dummerweise habe ich in meinem Zuschnitt-Rausch und bei 38°C im Schatten ausversehen nur zwei zugeschnitten. Die dafür schön breit. Nun gut… 😉
– Der Ausschnitt ist etwas großzügig. Er ist zwar nicht tief (das wäre ja noch schöner) aber ein wenig zu breit. Das entspricht 1. nicht der historischen Vorlage -Kleider dieser Zeit waren sehr halsnah geschnitten, daher ja auch der Schlüssellochschlitz- und 2. lugt jetzt das Unterkleid vor.

And of course: new dress, new challanges! (You remember my inside-out underdress? *sigh*)
It’s nothing too bad, but:
– I origninally planned 4 gores, since this was meant to be a fancy sunday dress. But somehow I miscalculated and ended up with two very wide ones. Well… that’s fine too.
– The neckline is a bit wide. That’s not exactly period. Dresses in this time used to be very close to the neck -hence the keyhole neckline- and now I ended up with my underdress peeking out at the shoulder.

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Ist kein Weltuntergang, kann man auch so lassen, aber beim nächsten Mal passe ich besser auf!
It’s not the end of the world but I will pay more attention next time.

Das Fazit: große Liebe! Der Stoff ist ein Traum: leicht, toller Fall, leuchtende Farben und preislich sogar noch im Rahmen (32€/Lfm bei Einfachfärbung), das Kleid sitzt super bequem und die Farbe passt prima zu meinen Augen! (sagt ja keiner, dass man sich im Hobby nicht auch hübsch finden darf, richtig? 😉 )

Conclusion: big love! The fabric is to die for. Great draping, bright colour and actually reasonably priced (32€/meter in single-dye) the dress fits just right is comfy and matches my eyes! (Nobody said you can’t feel pretty in your garb, right? 😉 )

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Das Herzstück der Gewandung: die Cotte

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Wer in letzter Zeit meine Blogartikel verfolgt hat, an dem wird nicht vorbei gegangen sein, dass ich zur Zeit an einer mittelalterlichen Gewandung bastele, die in möglichst großen Teilen selbstgemacht sein soll.

Für eine ernsthafte Mittelalterdarstellung sind immer drei Eckpfeiler ausschlaggebend: das WANN? das WO? und das WER?
Wobei das „Wer“ hier keine komplette erdachte Vita einer fiktiven Figur meint, sondern hauptsächlich einen Stand und vielleicht noch einen Beruf o.ä. festlegen soll.

In meinem Fall heißt das:

WANN? Um das Jahr 1300
WO? In Berlin-Cölln
WER? Die Gattin eines einigermaßen wohlhabenden Handwerkers

Über mein Untergewand , die Strümpfe und Schuhe so wie über diverse Kopfbedeckungen habe ich hier schon berichtet.
Nun kommen wir zum Herzstück: dem Obergewand, auch Cotte oder Cotta genannt.

Meine Cotte ist ein einfaches Alltagskleid, das sehr schlicht geschnitten und vor allem praktisch ist. Hintergrundüberlegungen dazu waren die folgenden:

Material: Wer nicht gerade so wohlhabend war, dass er sich ein seidenes Gewand leisten konnte, dessen Oberkleidung war aus mehr oder weniger feinem Wollstoff. Während man in Funden des Frühmittelalters noch öfter kompliziertere Webarten wie Fischgrat- oder Diamantköper findet, zeigen spätere Funde eher schlichte Gleichgratköper. Eine Vermutung dazu ist, dass die Weiterentwicklung der Webstühle ein höheres Tempo beim Weben der Stoffe erlaubte, was aber zu Lasten der komplizierteren Bindungen ging. Meine Alltagscotte ist aus „feiner birkendunkelgrüner Wolle“ von www.naturtuche.de und ich habe hier schon etwas über dieses Tuch geschrieben.
Nähfaden warren aus Reststücken gezogene Kettfäden.

Schnitt: Im ausgehenden Hoch- und beginnenden Spätmittelalter waren die Kleider noch recht locker geschnitten. Zwar kommen langsam auch Cotten auf, die am Oberkörper und den Ärmeln enger geschnitten und zum Teil auch geknöpft sind, aber für ein Arbeitskleid habe ich mich für den typischen Hochmittelalterschnitt entschieden: gerade Bahnen vorne und hinten, seitliche Gehren jeweils in Bahnbreite. Das ganze durch einen Gürtel gerafft.
schlupfaermel2 von karin weisspfennig de

Auf dem Bild sieht man sehr gut die locker geschnittenen Cotten der arbeitenden Frauen, die mit einem Gürtel gerafft wurden. (Quelle: Maciejowski-Bibel, Fol. 18r)

Die Halsausschnitte sind auf den zeitgenössischen Abbildungen sehr halsnah. Um trotzdem bequem rein und raus zu kommen, habe ich einen Schlüssellochausschnitt eingearbeitet. Also einen kleinen Schlitz, der mit einem Fürspan verschlossen wird.
Hier sieht man einen solchen Ausschnitt.

(Quelle: Maciejowski-Bibel, Fol. 19r)

Rocklänge: Die Frau eines Handwerkers hat im Haus und in der Werkstatt eine Menge Arbeit, die auch anstrengend staubig und schmutzig ist. Das Kleid für den Allteag ist daher eher nicht überbodenlang, sondern hat eine Länge mit der sie auf ebenem Boden noch gehen kann, ohne den Rock anheben zu müssen, wenn sie beispielsweise die Hände voll hat. Auf dem Bild weiter oben kann man sehen, dass die Kleider der Frauen etwas über den Gürtel gerafft sind und so nur etwa bis zum Knöchel reichen. Die Dame rechts im Bild trägr ein deutlich längeres Gewand, das eventuell auch ein Surcot (Also ein Überkleid über der eigentlichen Cotte) sein könnte. Meine Cotte reicht mir aufrecht stehend und ohne über den Gürtel geschoppt zu sein nicht ganz bis auf den Boden.

Schlupfärmel: Die Ärmel dürfen bei der Arbeit nicht im Wege sein. Ich habe mich für so genannte Schlupfärmel entschieden. Die Ärmel werden in das Kleid eingesetzt, aber nur etwa von der obersten Stelle der Schulter und hinten bis unter die Achsel angenäht. Dadurch kann man aus den Ärmeln schlüpfen und sie entweder hinter dem Rücken verknoten oder in den Gürtel stecken. Das hat zwei große Vorteile: Wenn es sehr warm ist, kann frau sich so Kühlung verschaffen und die Kleiderärmel sind aus dem Weg, wenn man nasse oder schmutzige Arbeiten zu verrichten hat. Das Leinene Untergewand lässt sich viel leichter reinigen und trocknen auch schneller als der Wollstoff der Cotte.
Auf dem Bilde unten sieht man einmal eine Cotte mit angezogenen Schlupfärmeln. Unter dem vorderen Arm kann man das weiße Unterkleid durch den Ärmelschlitz durchscheinen sehen
schlupfaermeloben von karin weisspfennig de
(Quelle: Maciejowski-Bibel Fol. 4r)

Die Wöchnerin und die Magd/Hebamme auf dem linken Bild tragen beide Kleider mit Schlupfärmeln, die sie ausgezogen und nach hinten gelegt haben. Auf dem rechten Bild sind die Ärmel auf dem Rücken verknotet.
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(Quelle: Maciejowski-Bibel, Fol. 19v und 41v)
Die gesamte Cotte habe ich mit der Hand genäht. Alle Nähte sind im Vorstich genäht, dann die Nahtzugaben zu beiden Seiten doppelt umgeschlagen und mit dem Überwendlingstich versäubert.

Der Schnitt ist, wie oben beschrieben, sehr simpel: Vorder- und Rückenteil sind jeweils eine rechteckige Bahn. Als Maß galt hier: Breite so, dass es über die Brust passt, Länge von der Oberseite der Schulter bis reichlich zum Boden (Um noch einen „Puffer“ zum Abrunden zu haben.)

Die Gehren sind aus zwei Teilen zusammengesetzt und jeweils so breit wie eine Bahn. Sie werden direkt unter der Achsel eingesetzt.


Einzelteile mit Heftfaden grob zusammengenäht.

Hier eine Nahaufnahme vom Schlüssellochausschnitt einmal ohne, einmal mit Fürspan zum Verschließen.

Die Ärmel sind oben weit genug, dass ich noch aus ihnen herausschlüpfen kann, wenn sie am Kleid befestigt sind (das musste ich ein paar mal ausprobieren.) und werden dann nach vorne enger
Ärmel vor dem Einsetzen. mit weißem Heftfaden habe ich die Form mehrmals nachgebessert.

die Säume am Hals, an den Ärmeln und am Saum sind schmal doppelt gelegt und mit feineren Überwendlingstichen genäht.


Naht versäubert mit Überwendlingstich

 

Das sieht ja schon mal ganz gut aus…

Dan noch ein paar Stunden nähen…und nähen…und noch mehr nähen…
(Ehrlich: dieses Kleid war verhext! Jedes mal, wenn ich jubeln wollte „Letzte Naht!“ tauchte irgendwo ein noch nicht versäuberter Meter auf!)
Aber irgendwann (genauer gesagt: nach 54 Stunden und 16 Minuten – ich habe es gestoppt!) war es dann vollbracht!

Und hier die fertige Cotte inklusive Gürtel, Kopfputz und allem drum und dran! 🙂