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Mein Naschbalkon

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Es wird Sommer, überall grünt es und blüht es und die Handmaid als bekennende Inhaberin eines „braunen Daumens“ versucht sich mal wieder an der Balkonbegrünung.

Bisher landeten meine Versuche, Leben auf den Balkon zu bringen spätestens im Herbst, meistens jedoch nach ein paar warmen Tagen ohne gießen (*räusper*) in der Biotonne.
Bisher halte ich ganz gut durch und habe einige tolle Sachen in den Kästen und Töpfen. Auf meinem Balkon wächst (teils absichtlich, teils zufällig) nur essbares. Ich will hier nicht so weit gehen, das Wort „Selbstversorger“ in den Mund zu nehmen. Dazu geben meine paar kleinen Pflänzchen einfach zu wenig her, was man in den Mund nehmen könnte 😉

Aber „Naschbalkon“ trifft es vielleicht ganz gut. Ich bin fasziniert davon, wie relativ einfach sich auch auf kleinem Raum Dinge anpflanzen lassen, die man essen kann und die frisch, gesund und lecker sind. Das noch ergänzt durch meine ebenfalls noch spärlichen Wildkräutersammlungen bietet zwar bei Leibe keine Selbstversorgung*, aber eine tolle Ergänzung meines Speisezettels.

In meiner kleinen grünen Oase wuchern im Moment:

Pflücksalat
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Noch nicht genug für eine ganze Schüssel (dann wäre er ratzekahl), aber lecker auf einem Käsebrot oder zur Ergänzug von gekauften Salaten und/oder gesammelten Wildpflanzen.

Erdbeeren

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Nach einigen vielversprechenden Ergebnissen (-sind- die lecker!) sehen meine Erdbeerpflänzchen jetzt ein bisschen traurig aus. Hab noch nicht raus, was ich falsch gemacht habe.

Kapuzinerkresse

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Eine meiner Lieblinge. Die Blätter sind sehr dekorativ und schmecken lecker kresse-scharf in Kräuterquark oder auf einem Brot mit Frischkäse. Die Blüten sind leuchtend orange und ebenfalls essbar – wenn sich denn mal welche zeigen würden *Fußtapp*

Erbsen

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Ich liiieebe frische Erbsen, einfach roh aus der Schote gepult und frisch vernascht. Da brauchen meine Erbschen zwar noch etwas Zeit für, aber in der Zwischenzeit erfreuen sie mich mit ihren hübschen Blüten und den ersten zarten Schoten!

Minze

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Mit Gurken- und Zitronenscheiben in Eiswasser als erfrischendes Getränk, mit Walnüssen zu süßem Pesto verarbeitet (schmeckt klasse zu Erdbeeren!) oder als Tee: Minze wuchert, ist relativ anspruchslos und schmeckt toll. Meine hatte zwischenzeitlich lange Triebe ohne viel Laub gebildet, radikales Zurückschneiden ließ sie aber wieder treiben wie nix gutes.

Karotten

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Na, ick bin mal gespannt, ob das was wird. Von oben sehen sie ja ganz gut aus. Die Mini-Möhrchen, die ich beim Vereinzeln rausgezogen habe, schmeckten auch tatsächlich nach Karotte. 🙂

Tomaten

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Nicht selbst gesät oder gezogen, sondern ganz profan gekauft und eingepflanzt. Aber sie tragen, blühen, und einige röten sich auch schon ganz nett.

Basilikum

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Der Sorte „Magic Blue“ mit violett geäderten Blättern und tollen lila Blüten, die Hummeln anlocken 🙂

So weit, so lecker. Ich bin gespannt, wie sich mein Naschbalkon weiter entwickeln wird!

*jetzt habe ich das Wort doch ein paar Mal in den Mund genommen…hängt wohl damit zusammen, dass ich die Idee wahnsinnig faszinierend finde. Blogeinträge, die zumindest in diese Richtung gehen werden folgen, aber ich muss einen besseren Begriff dafür finden. Ist mir für den Rahmen, in dem ich das leben könnte doch etwas zu großspurig.

Es grünt so grün!

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Ich habe es mal wieder gewagt: normalerweise bin ichja bekennende Besitzerin eines braunen Daumens. Bei mir überlebt kaum eine Pflanze besonders lange. Aber nachdem ich es im vergangenen Sommer geschafft habe, meine Balkonpflanzen nicht sofort unzubringen habe ich es diesese mal wieder versucht.
Da mich besonders selbstgezogene Pflanzen faszinieren, die man in irgendeiner Weise essen kann (siehe Regel 62 von Michael Pollan!) habe ich sowohl eine wuchernde Krauseminze- und Zitronenmelissezucht
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Als auch ein paar Erdbeeren, die ich aber zu spät von ihren zu kleinen Töpfen befreit habe, wie ich fürchte, sie wollen nämlichnicht so recht wachsen
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Was aber wächst wie verrückt ist meine ausgesäte Kapuzinerkresse!
Fast alle Samen sind aufgegangen und wachsen so schnell, dass man zugucken kann 🙂
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