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Warm bleiben im Mittelalter – die Cappa

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Und wieder ist ein Teil meiner Gewandung fertig!

Die Cappa ist ein Mantel mit ovalem Zuschnitt ohne Ärmel. quasi eine Art ovaler Poncho mit Kapuze.

Schnitt:
– oval,
-hinten so lang, dass der Po beim Vorbeugen warm bleibt,
– vorne bis Höhe Schritt. So dass sich der Saum noch unter den Gürtel stecken lässt, um nicht im Weg zu sein
– schmal ovales Halsloch
– Kapuze mit einfachem viereckigem Zuschnitt

Material:

– Obermaterial: dicker brauner Wollstoff von Finkhof (600g/m bei 150cm Breite)
– Futter: krapp-hellrote Wolle von Naturtuche  (500g/m bei 145cm Breite)
– Nähfaden: rausgezogene Kettfäden aus dem roten Tuch

Technik:

– Futter und Oberstoff rechts auf rechts im Vorstich aufeinander genäht, dabei Wendeöffnung gelassen
– gewendet, Naht abgesteppt. Dabei Wendeöffnung verschlossen- Ober- und Futterstoff der Kapuze rechts auf rechts aufeinander genäht und gewendet
– unteren Rand der Kapuze zwischen Futter- und Oberstoff am Halsausschnitt gesteckt, dabei die Ränder des Halsausschnitts nach innen umgelegt. (Furchtbare Friemelei und man braucht eine Tonne Stecknadeln! Das muss auch einfacher gehen…
– den Saum der Kapuze habe ich nicht abgesteppt, weil mir der Rand dann zu bockig gewesen wäre.

Fotooooos!

Fazit:

Ich liebe meine Cappa! Sie ist warm, kuschelig weich und wind- und regendicht. Außer als Mantel habe ich sie auch schon beim Lagern als zusätzliche Bettdecke oder als Kopfkissen benutzt. Das einzige Manko ist das Packmaß. Sie ist nicht schwer aber hat ein ziemliches Volumen und nimmt entsprechend Platz weg. Aber ich möchte sie nicht mehr missen!

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