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Chili con lecker!

Jaja, die Beschäftigung mit Michael Pollans Ernährungsregeln zeigt sich immer wieder beim Einkaufen in Überlegungen, die man wohl am ehesten mit „What would Michael do?“ beschreiben kann.
Neulich wollte ich Chili con Carne machen. Bisher habe ich, wie ich zugeben muss meistens zu den Tüten mit Maggi Kleistermasse…äh Meisterklasse oder ähnlichen Fertigprodukten gegriffen.
Als ich dann so im Bioladen rumstand fiel mir ein vergleichbares Tütchen mit der Bio-Variante in die Hände.
„Oh prima“ dachte ich, „das ist doch ein guter Kompromiss!“
Denkste, Puppe! Als ich nämlich neugieriger Weise mal einen Blick auf die Zutatenliste warf traf mich fast der biologisch korrekte Schlag: eine der ersten Zutaten war…“Mononatriumglutamat aus Mais“
Na Iih, pfui Spinne! Nicht nur der fiese Geschmacksverstärker Glutamat sondern auch noch aus Mais von dem ich doch jetzt gelernt habe, dass wir von dem sowiesoschon viel zu viel zu uns nehmen, ohne es zu merken.
Also weg mit dem verführerischen Tütchen und rasch ein Rezept improvisiert:
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– Hackfleisch mit klein gehackter Zwiebel und etwas Knoblauch anbraten
– eine kleinegeschnittene rote Paprika dazu
– reichlich mit Cayenne-Pfeffer und Paprikapulver würzen
– rote Bohnen und Ananas (ja, Ananas! das ist Familientradition) dazugeben
– durchziehen lassen
dazu gab’s eine Mischung aus Parboiled- und Wildreis

lecker!

Louet – 27. Jun, 18:19

64 Regeln!

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Ich habe ja schon geschrieben, dass Karen Duves Buch „Anständig Essen“ mich auf der Suche nach meiner persönlichen Ernährungsform stark beindruckt hat.
Fast noch wichtiger war aber ein Tipp den ich in einem Gespräch bekam, das eigentlich angefangen wurde, um sich darüber auszutauschen, wo man in Berlin die leckerste fairtrade-Schokolade bekommt. Eine Bekannte erzählte mir nämlich von den Büchern von Michael Pollan. Der amerikanische Journalist beschäftigt sich schon seit einiger Zeit damit, was in der westlichen -und insbesondere amerikanischen- Ernährungsweise schief läuft. Ich habe seine beiden Bücher „Lebens-Mittel“ und die daraus abgeleiteten „64 Grundregeln Essen“ geradezu verschlungen.
In beiden Büchern geht es weder um Nährstoffzusammesetzungen noch um einseitige Diät-Empfehlungen. Ganz im Gegenteil. Pollan setzt sich dafür ein, Lebensmittel wieder als ganzes zu betrachten und nicht nur als eine Ansammlung von Kohlehydraten, Fetten, Vitaminen und Omega-wasweißich-Fettsäuren.
Seine Empfehlungen wie

Essen Sie nichts, was Inhaltsstoffe hat, die Sie nicht aussprechen können

oder

Essen Sie nichts, was Ihre Urgroßmutter nicht als Essen erkannt hätte

Finde ich äußerst logisch und sie kommen sehr meinem Verständnis von ausgewogenen und gesunden Mahlzeiten entgegen.
Seit einiger Zeit versuche ich nun, diese Grundregeln so gut es geht zu befolgen und muss sagen, bisher fühle ich mich damit richtig gut. Als nächstes habe ich mir „Das Omnivoren-Dilemma“ bestellt. Darin geht es weniger um den Gesundheitsaspekt von Nahrung sondern eher um die ethischen Gesichtspunkte. Ich bin gespannt

 

Es grünt so grün!

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Ich habe es mal wieder gewagt: normalerweise bin ichja bekennende Besitzerin eines braunen Daumens. Bei mir überlebt kaum eine Pflanze besonders lange. Aber nachdem ich es im vergangenen Sommer geschafft habe, meine Balkonpflanzen nicht sofort unzubringen habe ich es diesese mal wieder versucht.
Da mich besonders selbstgezogene Pflanzen faszinieren, die man in irgendeiner Weise essen kann (siehe Regel 62 von Michael Pollan!) habe ich sowohl eine wuchernde Krauseminze- und Zitronenmelissezucht
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Als auch ein paar Erdbeeren, die ich aber zu spät von ihren zu kleinen Töpfen befreit habe, wie ich fürchte, sie wollen nämlichnicht so recht wachsen
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Was aber wächst wie verrückt ist meine ausgesäte Kapuzinerkresse!
Fast alle Samen sind aufgegangen und wachsen so schnell, dass man zugucken kann 🙂
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