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Der Beekeepers-Quilt hat eine eigene Seite!

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Über mein Dauerprojekt, den Beekeepers Quilt hatte ich ja an verschiedener Stelle (unter anderem hier und hier ) schon geschrieben.

Jetzt haben die kleinen bunten Sechsecke ihre eigene Seite bekommen! Oben neben „About“ und „Frisuren“ findet ihr jetzt gesammelt Bilder von meinen Hexis samt aktueller Anzahl und Links zu den dazugehörigen Projekten -so vorhanden und verbloggt-.

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Einige habe ich noch nicht fotografieren können oder die entsprechenden Projekte sind noch nicht im Blog, aber die Seite wird immer wieder aktualisiert werden bis das Mammutprojekt irgendwann abgeschlossen sein wird.

Viel Spaß beim Bilderflut-anngucken wünscht die Handmaid

—-die Handarbeitsministerin warnt: Das Stricken von Hexipuffs macht schnell süchtig, fangen Sie am besten heute noch an!—-

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Eisregen

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Ich habe endlich das passende Tuch für mein Gletscherwasser-Garn gefunden! Das Tuch heißt „Rainstorm“ und ist von Giddy Davies. Regentuch und Gletscherwasser-Garn, das passt einfach. Das Tuch ist schön konstruiert: Oben liegen schwere Regenwolken auf den Schultern. Darunter fällt der Regen in einem lacigen Muster und unten klimpern mit eingestrickten Perlen einzelne Regentropfen.

Die Anleitung ist gut verständlich. Es gibt sowohl eine geschriebene als auch eine Chart-Anleitung und noch eine alternative Anleitung mit farbcodierten Anweisungen. Ich bin gerade bei der vierten von neun Wiederholungen der Regenwolken.

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Für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, dass man viele verschränkte Maschen stricken muss (links wie rechts). Insbesondere links verschränkte Maschen am Anfang einer Reihe finde ich äußerst unergonomisch *fummel*

Aber das Muster gefällt mir sehr gut und ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

keine Nostepinne? Kein Problem! ^^

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Da sitzt frau in der Bahn, will ein neues Strickprojekt annadeln und stellt plötzlich fest: Nadeln, Anleitung, Garn, alles da, nur blöd, dass das Garn noch im Strang ist! *patsch*. Kurzes Kramen in der Handtasche förderte eine Mini-Deoflasche zutage und was soll ich sagen? Ging wunderbar 😉

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Das Garn ist übrigens das „Gletscherwasser„, das angeschlagene Projekt folgte demnächst  😉

Artyarn-Kit „Frühling“ von Fiberspace

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Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass das monatliche Spinntreffen der Ravelry-Gruppe „Berlin Spinnt!“ seinen zweiten Geburtstag feierte.

Nun steht schon fast der dritte Geburtstag an, aber ich wollte es nicht versäumen, zumindest einen kurzen Eintrag über den letzten zu verfassen.
Jeden Monat treffen sich 2-20 Spinnverrückte in den heiligen Hallen von Be||adonnas Wohnzimmer. Ich genieße das jedes Mal sehr und bin immer traurig, wenn ich mal ein Treffen verpasse und verzichten muss auf Fachsimpelei, hervorragendes Essen, ganz wundervolle Leute und natürlich schnurrende Spinnräder…na gut, manchmal auch rumpelnde oder quietschende – habe ich erwähnt, dass meine Jenny sich im „Rückwärtsgang“ anhört, als hätte sie ein Meerschweinchen verschluckt?-

Nicht verpasst habe ich jedenfalls den zweiten Geburtstag von „Berlin Spinnt!“! Unsere bezaubernde Gastgeberin hatte es sich nicht nehmen lassen, jede/n mit einem kleinen Präsent zu überraschen. Sehr liebevoll hatte sie für alle kleine Art-Yarn-Päckchen zusammengestellt:

  • einen handgefärbten Minikammzug aus Seide
  • einen handgefärbten Merino-Minikammzug
  • kleine bunte Perlen und Glasblümchen
  • einen Maschenmarkierer in Sternform mit der Aufschrift „just for you“
  • einen Silbercharm in Form eines Flügels
  • ein Säckchen mit Lavendelblüten

alles in bunten fröhlichen Frühlingsfarben.

Ich hatte mir vorgenommen, nach Möglichkeit alle Bestandteile des Päckchens in einem Projekt zu verarbeiten und was liegt bei kleinen Mengen Garn näher als Hexipuffs? 🙂

Ein bisschen musste das Projekt aber noch warten, und als der Frühling dann doch tatsächlich da war und die fröhlichen Farben mich wieder anlachten, setzte ich mich mit einem Holzbrett als Unterlage und meiner neuen Messing-Supportspindel auf den Balkon in die Sonne und verspann Wolle und Seide zu jeweils einem Single.

Verzwirnt wurde auf einer handbemalten Toywheel-Spindel.

Das fertige Garn wurde mit Perlen befädelt und zu drei wunderhübschen frühlingshaften Hexis verstrickt. In die Füllwatte habe ich außerdem noch die Lavendelblüten gegeben. Duftet schön und so hatte ich alle Teile des Kits verarbeitet (bis auf den Maschenmarkierer, versteht sich, der leistet mir so gute Dienste 😉

Nun ruhen die Genurtstags-Hexis mit 113 Freunden in einer großen Hutschachtel und warten darauf, zu einer einzigartigen Decke zusammengesetzt zu werden und ich freue mich schon mal auf den dritten Geburtstag! (Dann berichte ich auch nicht erst ein Jahr später – versprochen!)

Beekeeper’s Quilt!

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Viele viele bunte Hexipuffs!

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In einem meiner letzten Podcasts hatte ich schon einmal vom Beekeepers Quilt berichtet: eine clevere Idee zur Verwertung von Garnresten und absolut süchtigmachend!

Das Prinzip ist denkbar einfach: die kleinen sechseckigen Kissen werden in Runden gestrickt, mit Füllwatte ausgestopft, zugehäkelt und an den Ecken aneinandergenäht.
Erfunden hat das ganze Stephanie Dosen von Tiny Owl Knits. Die Anleitung ist zwar nicht kostenlos, aber versierte Strickerinnen werden wohl auch so dahinterkommen 😉

Ich finde die Machart total klasse, vor allem, weil man -anders als bei anderen Restedecken- kein Riesenteil mit sich herumtragen muss, sondern man hat kleine schnell gestrickte Mini-Projekte, die man überall mit hin nehmen kann. (Meine persönliche Bestzeit liegt bei etwas unter 25 Minuten für einen Puff vom Anschlagen bis zum zuhäkeln!
Und das allerbeste: Man muss keine Fäden vernähen.
Ja, ganz recht, hier noch mal fett gedruckt: man muss keine Fäden vernähen! Die losen Enden werden einfach kurz abgeschnitten und mit einer Häkelnadel in das fertige knuffi-puffige Kissen hinein gezogen. Genauso verfährt man am Ende beim Aneinandernähen der einzelnen Hexipuffs (von hexagonal – sechseckig und puffy – fluffig, ausgestopft).

Ich habe eigentlich ne totale Farbmacke und bin ziemlich penibel damit, dass Farben zusammenpassen. Daher ist ein solches Resteprojekt eigentlich gar nix für mich. Bei anderen finde ich solche bunten Dingsis immer total toll, aber ins eigene Wohnzimmer packen…
Im Fall des Beekeeper’s Quilt habe ich mich für einen Kompromiss entschieden: neben den bunten Garnresten stricke ich eine genauso große Anzahl wollweißer und grüner Hexis, damit das ganze in mein grünes Wohnzimmer passt ^^.

Trotzdem habe ich aber noch eine tolle Möglichkeit, alle möglichen Garne zu verwenden (dünnere werden einfach doppelt genommen, oder ich variiere die Maschenanzahl).

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Auf die Art entsteht eine Art Tagebuch meiner Strickprojekte, denn ich kann bei jedem Puff noch sagen, was ich einmal daraus gestrickt hatte. „Das hier sind ein paar Handschuhe für I. und das dort meine flauschige Jacke, und das da die Socken für N.,…“

Natürlich kann man die Puffs nicht nur einfach glatt runter stricken, sondern auch mit Einstrickmustern versehen, besticken,…was immer einem einfällt.
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Der Lieblingsmann hat gerade nachgezählt: insgesamt 116 Stück habe ich schon…Für eine vernünftige Sofadecke werde ich wohl etwa 5 mal so viele brauchen, aber wie gesagt: die entstehen quasi nebenbei 🙂

WIP: Fair-Isle-Socken

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Mein neuestes WIP (work in progress): inspiriert von Ickeausberlins Wichtelsocken habe ich mich auch endlich mal an das Fair Isle-Stricken herangewagt.
Das Muster ist eigentlich für ein paar Handschuhe gemacht, eignet sich aber wunderbar für einen ersten Sockenversuch und findet sich hier.

Bisher bin ich noch nicht besonders weit, aber es macht riesigen Spaß!

Ich verstricke da Lana Grossa Meilenweit Merino in weiß und Lana Grossa Meilenweit Magico II mit einem superschicken Farbverlauf, der das Stricken zusätzlich interessant macht. Ich sitze tatsächlich manchmal bis spät abends da und kann nicht aufhören bis ich weiß, welche Farbe als nächstes kommt 😉

Weihnachts-/Yulwichteln bei Berlin spinnt

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Bei Ravelry gibt es eine Gruppe, die sich „Berlin Spinnt“ nennt. Diese Gruppe trifft sich jeden Monat bei Be||adonna vom Fiberspace zum gemeinsamen Spinnen, Stricken, Plauschen, Schmausen, Fachsimpeln und ganz allgemein, um einen schönen Nachmittag zu verbringen. Alle Jahre wieder zum Jahresende wird ein Weihnachts-/Yulwichteln verantaltet. Verwichtelt wird alles, was selbst gemacht wurde. Egal ob aus der Küche, von Rad und Spindel oder von den Stricknadeln gesprungen, hauptsache, es liegt ein Menge Liebe darin.

Dieses Jahr hat mich Ickeausberlin bewichtelt. Seine genialen Socken mi komplizierten Einstrickmustern kann man in seinem Blog Hasret Nakislari bewundern. Ein Paar allerdings wärmt jetzt quasi täglich meine zarten Füßchen (*hüstel*) :

Ich habe mich riesig gefreut und trage diese Socken mit Begeisterung!