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Sonniges SaisonStart-StrümpfeStopfen

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Gestern zeigte sich das Wetter von seiner ganz frühlingshaften Seite und so habe ich mich mit einer Flickarbeit auf den Balkon gesetzt und die Nase in die Sonne gehalten.

Zu flicken gab es meine gelben Strümpfe. Die Nähte halten nicht besonders gut, ich muss meine Entscheidung von damals, eine Blindnaht mit zu beiden Seiten aufgeklappten Nahtzugaben zu verwenden, echt hinterfragen; aber das ist einen eigenen Blogpost wert.

Yesterday’s weather was lovely warm and sunny and so I decided to take my needlework out on the balcony and enjoy the first rays of sunshine.

It was my yellow stockings which needed mending. The seams break very easily, I really have to reconsider my decision in choosing the stiches. When I sew the stockings/hose I double-folded the seam-allowence to each side. This doesn’t really work well but Choice of seams and stiches is a whole other blog post!

 

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Jedenfalls hatten meine armen Strümpfe schon nach einem Wochenende in Düppel schon wieder einige aufgegangene Nähte. Statt jedes mal wieder Loch für Loch zu flicken, habe ich mich dafür entschieden, die gesamten Nähte noch ein mal mit einer Art Überwendlichnaht zu verstärken. Verwendet habe ich diesmal nicht Kettfäden aus dem Stoff sondern einfach gezwirntes* Wollgarn, gefärbt mit Färberkamille.

My poor hose had some holes in the seams after just one weekend in Düppel open-air museum. Instead of mending holes again and again I decided to enforce the seams with stiches with another thread. For sewing I used warp-threads from the fabric I used to sew the stockings. Now I split up 6-ply sockyarn (dyed with chamomille) and used two of the single threads to mend my seams.

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Bei der Gelegenheit fiel mir auf, wie sehr der Stoff besonders am Fußteil schon ausgeblichen war. Ich dachte erst, dass die Farbe sich durch Feuchtigkeit/Schweiß gelöst hätte, aber dann fiel mir auf, dass auch die Oberseite und die Nähte genau an den Stellen weiß werden, wo der Strumpf mit dem Schuh in Kontakt ist und Reibung ausgesetzt ist.

While working on the stockings I realized, how badly the colour had faded at the foot-part. At first I thought it was the sweat reacting with the dye but then I saw that it had also faded on the upside of the stocking and everywhere where sock and shoe rub against each other.

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Somit habe ich also gleich noch einen experimentalarchäologischen Erkenntnisgewinn gehabt: Resedafärbung auf leinwandbindiger Wolle bleicht duch Reibung aus. 😉
So I learned: reseda-dyed woolen cloth tends to fade through rubbing!

Aber bleich oder nicht: die Strümpfe sind wieder einsatzfähig und werden jetzt frisch verstärkt hoffentlich eine ganze Saison halten!

But faded or not, my stockings are yet again fit for use and will hopefully endure the next season.

 

 

*tatsächlich war es 6-fach Sockengarn (industriell gesponnen), das ich zwei mal aufspleiße. Je zwei Einzelfäden werden zusammen zu einem Nähfaden. Genauso bin ich auch beim Besticken meiner Nadelrolle vorgegangen.
Als sich die Kapuze meiner Cappa löste, habe ich zum reparieren drei Einzelfäden benutzt, weil das Material so dick ist und ich mehr Reißfestigkeit brauchte.

Sonnengelbe neue Strümpfe!

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Der Mann an meiner Seite nennt sie meine „Bibo-Beine“, ich nenne sie „ich hätte dünneren Stoff nehmen sollen“.
Für den Rest dieses Artikels nennen wir sie „hochmittelalterliche Strümpfe“. 🙂

My Darling calls them „BigBird’s-legs“, I call them „Should’ve used thinner fabric“.
For this post let’s call them „high medieval stockings“ 🙂

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Wie hier schon einmal beschrieben, waren Strümpfe oder Beinlinge für Frauen im Hochmittelalter häufig aus Wollstoff genäht.
Die braunen Strümpfe, über die ich dort schrieb haben mittlerweile zwei ‚Makel‘:
1.: die Form mit Tunnelzug und durchgezogenem Band habe ich nirgendwo mit Abbildungen oder ähnlichem belegen können
2.: sie sind aus Versehen in der Waschmaschine gelandet und jetzt ganz aparte Filzstiefelchen in Größe 36 *heul*
So oder so mussten neue her.
Diesmal etwas akkurater: sie reichen nicht mehr bis unter sondern eine gute Handbreit über das Knie. Darunter werden sie mit einer fingergeloopten (gefingerloopten? gefinger-geloopten?…) Wollkordel gehalten. Ansonsten ist der Schnitt genau so wie hier beschreiben, nur eben nach oben ein gutes Stück länger und ohne Tunnelzug.

As I have already described here, stockings or hose for women in the high MIddle Ages were often sewn from woolen cloth.
The there described brown stockings have two „flaws“ by now:

1. I couldn’t find any proof in pictures or else for the use of drawstring casings.
2. I exidentally threw them in the washing machine and now no longer have stockings but nice little felted boots fit for a 10 year old *sob*

Either way: I needed new ones!
This time more historically accurate: instead of ending below the knee they now go all the way up to a hand above the knee.
Under the knee they are secured with a finger-looped cord.
The rest of the pattern is the same as described here, just as I said longer and without the drawstring casing.

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Der Stoff ist mit Birke gelb gefärbter Wollköper. Für den Sommer hätte er vielleicht ein bisschen leichter sein können, aber so sind die Beene wenigstens auch abends warm.
Mückensicher ist der Stoff übrigens nicht, wie ich im Museumsdorf Düppel dieses Wochenende am eigenen Leib erfahren musste *kratzkratzkratz*

The fabric is woolen twill dyed with birch leaves. For summertime I could have used a bit lighter fabric, but this way at least my legs will stay warm in the cooler evenings as well 😉
By the way: the fabric may be warm but it’s not mosquito-safe as I had to learn this weekend in Düppel open-air museum

Aber man kann ganz herrlich damit posieren!
But they are perfect to pose in!
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Dank an Shermin vom Fiberspace für die tollen Bilder!
Thanks to Shermin from Fiberspace for the awesome pictures!

Gewandungs-Fotoshooting im Märkischen Museum

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Hier kommt er nun endlich! Der ultimative „Meine-Gewandung-ist-fertig-und-ich-hab-tolle-Fotos-davon“-Blogeintrag!

Auf ihrem FoodBlog, dem „Magischen Kessel“ habe ich schon immer die wirklich guten Fotos bewundert und darum meine Spinn-, Futter- und Mittelalter-Freundin Shermin dazu verdonnert, mich in mittelalterlicher Kulisse zu fotografieren.
Obwohl sie sich nicht wirklich als Portrait-Fotografin sieht (Zitat: „Ob das was wird? Du bist zwar lecker, aber eben kein Teller mit Essen…“) sind einige ganz wunderschöne Bilder von Handmaid, Gewand und Kulisse entstanden!

Noch mal kurz zum Nachlesen für alle, die zum ersten Mal hier sind:

Zu sehen ist das Alltagskleid einer Handwerkerin um 1300 in Berlin.
Fast alle Teile sind hier bereits separat verbloggt, so
Die Cotta
Das Untergewand
Die Strümpfe
Die Schuhe
Die Kopfbedeckungen
Die Spindel

Der Gürtel ist handgemacht von Niklas Girdler, der in der „Wienischen Hantwërcliute 1350“ aktiv ist und mir dieses wirklich schöne Stück vertauscht hat.
Der Gürtelbeutel ist aus ungebleichtem Leinen genäht und hat eine handgesponnene Wollschnur zum Zuziehen. Allerdings ist das ein Prototyp, der noch einige Verbesserungen durchmachen wird. Der Tunnelzug wird gegen Nestellöcher ersetzt werden, und es wird eine irgendwie geartete Befestigung geben. Das nur der Vollständigkeit halber.

Nun aber zu den Fotos!

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Hier kann man sehen, das ich die Schlupfärmel hinten in den Gürtel gesteckt habe. Das Kopftuch ist etwas anders gebunden als sonst: ich habe es mit der geraden Seite aud die Stirn gelegt, die langen Zipfel im Nacken gekreuzt, um den Dutt gewickelt und dann alle drei Zipfel unter dem Dutt festgestopft. Die Frisur darunter war (beim gesamten Shooting) ein tiefer Wickeldutt, den ich mit einem schlichten Holzstab gehalten habe.

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Umbau auf offener Bühne: vom Kopftuch jetzt zum Wimpel:

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Einmal mit Ärmel aus, einmal angezogen. Auf dem zweiten Bild sieht man sehr schön, wie dasa Kleid fällt, finde ich.

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Ganzkörperaufnahme mit Handspindel. Man erkennt sehr schön die weißen schmalen Ovale, wo das Unterkleid durch die Ärmellöcher durchscheint. Diesen Effekt sieht man sehr oft auf zeitgenössischen Abbildungen. Zum Beispiel hier in der Kreuzfahrerbibel (die Dame in blau ganz links)
schlupfaermeloben von karin weisspfennig de
(Quelle: Maciejowski-Bibel, Fol. 4r)

 

Noch mal Kostümwechsel: Ich hatte keine Gebendenadeln dabei, daher mit nur aufgelegtem Schleier. Hat aber- da ich ja nur dekorativ in der Gegend rumstehen musste- auch funktioniert.

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Und Spinnen lässt sich’s so auch! 🙂

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Und noch zwei Nahaufnahmen vom Gürtel, bevor es…

 

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…unter die Gürtellinie geht!

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Ja, wir hatten großen Spaß an dem Shooting, warum? 😀

 

Jetzt aber noch schnell ein paar sittsame Bilder der nähenden Holden, bevor ihr noch denkt, eure Handmaid sei ein ganz und gar loses Weib!

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Noch mal ganz herzlichen Dank an Shermin für die tapfere Fotografiererei unter erschwerten Bedingungen!
Es hat riesigen Spaß gemacht und ich liebe die Ergebnisse! (Dir ist klar, dass wir das noch mal machen müssen, sobald Mantel und/oder Sonntagsstaat fertig sind? 😉 )

Strumpfmode à la Hochgotik

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Mit Erschrecken musste ich bei meiner Recherche für meine Mittelalter-Gewandung feststellen, dass das Stricken für meinen Darstellungszeitraum als Handarbeitstechnik nicht wirklich belegbar ist. Handschuhe, Strümpfe, Mützen und ähnliches wurden wohl eher mit der Technik des Nadelbindens hergestellt.
Meine Idee, Strümpfe und Socken für die Gewandung zu stricken war also damit erst mal gestorben. Als ich der Frage nachging, was frau denn im 14. Jhd so in den Schuhen getragen hat, fand ich aber heraus, dass Strümpfe -heute völlig unüblich- durchaus genäht sein konnten.
Ähnlich wie die Beinlinge für Männer (Eine Art oberschenkellange Strümpfe, die an der Unterwäsche angenestelt wurden, handelt es sich um Füßlinge mit langem Schaft (bis Kniehöhe), die aus Wolle, evtl. Leinen und für die buchstäblich besser Betuchten aus Seide sein konnten.
Unter dem Knie wurden diese Beinkleider mit einem Band geschnürt.

While doing some research on medieval garments I sadly had to learn that knitting is not an option for „my“ time and location.
Mittens, stockings, hats and so on were made in a technique known as „naalbinding“.
So my plan to knit some socks or stockings for the medieval wardrobe was cancelled. When searching for women’s hosery in the 14th century I found out that stockings would mostly be sewn from fabricc!
Similar to the men’s hose (thigh-high stockings, tied to the underwear) these stockings are knee-high and are made from wool or silk for the wealthy folks.
Below the knee they where tied with a cord.

Eine wirklich sehr empfehlenswerte Anleitung habe ich hier bei der „Mittelalter-Manufaktur“  gefunden. Die Autorin hat sich große Mühe gemacht, eine sehr verständliche Schritt-für Schritt- Anleitung zu erstellen. Ich habe sie genau befolgt und habe ein paar tolle gut sitzende Strümpfe bekommen. Allerdings habe ich alle Nähte von Hand statt mit der Nähmaschine gemacht. Dementsprechend kam bei mir noch ein Schritt dazu: die Nähte musste ich versäubern, statt sie nur umzubügeln und knappkantig abzuschneiden.

I found a really good explanation here at „Mittelalter-Manufaktur“ (site in German only) The author did a really good job providing an comprehensible step-by-step tutorial. I followed it thoroughly and ended up with some perfectly fitted stockings. I only did all seams by hand in stead of using a sewing machine.

Material:
– leichter Gleichgratköper-Wollstoff von Hüco.
– Herausgezogene Kettfäden als Nähgarn
– Handgesponnene Wolle für die Nestelschnur
(Außerdem aus dem „modernen Nähkästchen“: Schneiderkreide, dünnes Papier zum Übertragen des Schnittes, Stecknadeln)

material:
– light 2/1-twill
– warp-threads I pulled out of the fabric to use as sewing thread
– handspun yarn for the cord
(and from my modern supplies: taylor’s chalk, thin paper to transfer the pattern, blocking pins)

Techniken:
– Vorstich
– Überwendlingstich
– Fingerloop

techniques used:
– running stitch
– overedge stitch
– fingerloop

Weil die Anleitung schon so super ist, will ich sie hier gar nicht wiederholen sondern lieber noch mal auf das Original verweisen 😉

Nur in aller Kürze: nach dem Vermessen von Fuß und Wade habe ich die Maße auf Papier übertragen* , ausgeschnitten und auf den Stoff gepinnt.
WICHTIGER HINWEIS: Damit die Strümpfe nachher dehnbar sind und die Naht nicht beim ersten mal Hinhocken kracht ist es wichitg, die Teile diagonal zum Fadenverlauf zuzuuschneiden!

The tutorial is brilliant. Therefore I will not repeat it here but just direct you to the original once again 😉

In a nutshell: after measuring foot and calf I transfered the measurements to paper:, cut it out and pinned to the fabric.
IMPORTANT NOTE: to get stretchy stockings that will not rip when movin around or squating down, it is important to cut the parts on the bias to the fabric!

WICHTIGER HINWEIS 2: In der verlinkten Anleitung wird davon abgeraten, die Teile für beide Strümpfe gleichzeitig aus einem doppelten gelegten Stück Stoff auszuschneiden, weil die Lagen schnell verrutschen können. Mir ist noch ein weiterer Grund aufgefallen: meine rechte Wade ist etwas kräftiger als meine linke (Fällt auch bei Stiefeln mit Reißverschluss gerne mal auf). Daher macht euch lieber die Arbeit und messt zumindest beide Füße/Beine aus. Wenn sich die Maße nicht deutlich unterscheiden, könnt ihr sicher auch alle Teile auf einmal zuschneiden. Bei mir hätte das in einem zu engen Strumpf geendet.

IMPORTANT NOTE 2: the tutorial advises you not to cut the parts for both stickings at once because the layers of fabric might slip against each other and end up crooked. I found another reason why you should measure and cut the right and left stocking individually. My right calf is a bit thicker than the left one (I knew that from the struggle to buy boots with zippers.) I would therefore recommend you to measure both feet and legs to avoid having one fitting and one too tight stocking.

Die Teile werden dann links auf links zusammengenäht (ggf. versäubert) und gewendet. Das Versäubern der Rundungen insbesondere an der Fußspitze  fand ich schrecklich fummelig. Wenn jemand einen Tipp hat, wie das einfacher geht: immer gerne raus damit!

Then join the parts, hem the seams and turn.
I found the hemming fiddly, especially at the round corners. If ou have an idea how to make that easier: I’m all ears!

 

In den oberen Saum wird ein Tunnelzug eingearbeitet, in den dann von der Außenseite zwei Löcher gebohrt werden, durch die später die Nestelschnüre kommen. Bei mir hat sich eine dicke 8mm Stricknadel aus Bambus als Ahle bewährt.
Nachtrag 2015: Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass diese Form nicht wirklich belegbar ist. Statt des Tunnelzugs sollten die Strümpfe bis über das Knie reichen und mit einer Kordel unter dem Knie gebunden werden. Ein Beispiel dafür findet sich hier.

In the upper seam I inserted a drwastring casing. Into the casing you push two holes to pull the cord through. I used an 8mm bamboo knitting needle as an awl.
Added 2015: Over the past months I found out that this pattern is not 100% accurate. I could not find any proof for a drawstring casing. Instead the stockings should go up to a hand above the knee and be tied with a cord under the knee.
find an example here.


Die Löcher werden dann umstichelt, das ist mir noch nicht so ganz hübsch gelungen. Wenn ich wirklich noch ein Sonntagsgewand mit Knöpfen (und dementsprechend Knopflöchern) anstrebe, sollte ich das noch mal üben!

The holes are then hemmed. I need some spratice for that. If I really want to sew a sunday dress with buttons (and therefore buttonholes), I should work on that 😉

Durch die Löcher wird dann eine Kordel gezogen. Je nach Darstellung kann das eine (geloopte) Wollschnur sein, ein Lederband oder eine schmale Brettchenborte. Ich habe erst mal nur ein Stück handgesponnene verzwirnte Schafwolle genommen, weil ich gerade nichts anderes zur Hand hatte. Hält aber schon mal hervorragend!

Through these holes draw a cord. Depending on the persons rank/wealth/… that could be a woolen string, a leather cord or a teblet woven ribbon.
I used what I had at my fingertips: A piece of woolen yarn. Fits well!

 

 

Fazit:

Dank der hervorragenden Anleitung sehr leicht zu konstruieren und nicht allzuschwer zu nähen. Beim nächsten Mal würde ich den oberen Fußteil vielleicht etwas kleiner machen, es schlägt besonders im Schuh doch ziemlich Falten auf dem Spann. Aber vielleicht brauche ich den Raum auch für ausreichende Bewegungsfreiheit. Ich werde das testen.
Der Wollstoff ist tatsächlich dehnbarer als gedacht. Ich konnte mich im Kurztest problemlos hinknien, gehen, mich setzen,…
Wegen des Nestelbandes werde ich noch etwas recherchieren. Vielleicht bietet sich hier ja die Gelegenheit, etwas brettchengewebtes in die Gewandung einzubauen? Bisher wollte das nirgendwo so recht passsen 😉

Conclusion:

Thanks to the very easy to understand tutorial this was easy to construct and not too difficult to sew. Next time I would reduce the size of the upper foot part. It turned out a bit sloppy. But maybe I will need the room for moving..I will try that out.
The cloth is more stretchy than I had expected. I could easily kneel, squat, sit down…
I will do some more research about the cord. Maybe this is the opportunity to add some tablet-weaving to my garment? So far it never really fit in. 🙂

 

 

* ich habe es irgendwo schon mal geschrieben: ich hebe für solche Schnitte immer das dünne graue Papier auf, in das in Deko-Läden Zerbrechliches eingewickelt wird. Es ist kostenlos, meist werden mehrere Bögen auf einmal verwendet, es ist dünn und lässt sich gut beschreiben und auf dem Stoff festpinnen.

I think I mentioned this before: I use the thin grey paper they use at stores to wrap fragile goods. It’s free, thin and easy to write on and pin to the fabric.