Hochmittelaltertreffen 2016 in Jerichow

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*BING* Es folgt ein kleiner Werbeblock! *BING*

Gemeinsam mit einigen anderen Mitgliedern der Brandenburgunder organisiere ich dieses jahr zum ersten Mal das Hochmittelaltertreffen in Jerichow (Sachsen-Anhalt)

Das Treffen findet vom 05.08. bis 14.08.2016 auf dem Gelände des Prämonstratenserklosters Jerichows im Bundesland Sachsen-Anhalt statt.

Unsere Idee ist ein Hochmittelalter-Treffen, bei dem neben dem ausgiebigen Lagerleben mit verschiedenen Gruppen und dem freundschaftlichen Wissensaustausch auch professionelle Workshops, Kurse und wissenschaftliche Vorträge angeboten werden.

Die räumliche Situation des Geländes ist für diesen Zweck und für unsere Lagerkriterien optimal:

– Die Lagerwiese für die Zelte ist eben, mehr als 5000qm groß und von der originalen Klostermauer umgeben.

– Direkt angrenzend an der Lagerwiese findet sich der historische Klostergarten mit Hochbeeten, in dem sich ausschließlich Kräuter und Pflanzen aus der Zeit vor 1500 befinden.

– Die Kurse und Vorträge finden in den Klausurgebäuden und –räumen aus dem Bauzeitalter 1200–1400 statt (Kreuzrippengewölbe mit Säulen im ehemaligen Dormitorium, Refektorium usw.).

– In den Klausurräumen ist auch mindestens eine gemeinsame Mahlzeit geplant, bei der wir die Räume mit unseren Möbeln, Keramiken und weiteren zeitgemäßen Alltagsgegenständen füllen können.

– Für Momente der Stille oder des Gebets – auch zu den Vigilien oder der Matutin -, steht uns die große Klosterkirche mit Chor und Kapelle jederzeit zur Verfügung.

– Für Musik, Vorträge und ähnliche Aktivitäten kann auch der Innenhof des Kreuzgangs oder der Malzkeller genutzt werden.

– Wasser, Feuerholz, Toiletten, Ferienwohnungen, Parkplätze und Strom finden sich unmittelbar am Lagergelände.

Das Programm im Überblick

6. und 7.8.2016: Workshop: „Historische Brettchengewebe für Anfänger und Fortgeschrittene“ mit Sylvia Crumbach
6.8.2016: Vortrag „Kleidung der Westslawen zwischen 1000 und 1300 a.d.“ von Sylvia Crumbach
8.8. 2016 Vortrag: „Fotografieren, Zitieren und Veröffentlichen – Zum Umgang mit Bildern, Grafiken und Texten“ von Benny-Kim Wendler
8.8.2016: Gemeinsame große Tafel im Refektorium (18:00 Uhr)
9.8. 2016: Vortrag „Die Geschichte der Askanier im Hochmittelalter“ mit Professor Lutz Partenheimer
9. bis 11.8.2016: Workshop „Wendeschuhbau“ mit Meister Knieriem
12.8.2016: Workshop „Handspinnen“ mit Shermin Arif

Ohne festes Datum/wird flexibel vor Ort organisiert:

Kampfspiele/Trainings
– Trainingsmarsch in Rüstung
– Gewandungswanderung

Für alle aktuellen Informationen, lohnende Ausflugsziele rund um das Kloster und einen Blick in die Gesichter des Orga-Teams, besucht uns unter

www.hochmittelaltertreffen.de

oder auf unserer Facebookseite

www.facebook.com/Hochmittelaltertreffen

Wir haben zwar schon einige Anmeldungen von tollen Gruppen und Personen, aber wir haben auch immer noch Platz! Wer also Lust hat auf ein hochwertiges Treffen in wundervoller Kulisse, der melde sich gerne noch spontan unter anmeldung(at)hochmittelaltertreffen(dot)de !

 

Lady in red…

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…ist zwar keine wirkliche Lady, sondern die Magd eines Adligen im Sonntagsstaat, aber schön ist mein neues rotes Kleid trotzdem!🙂
…is not actually a Lady but a nobleman’s maidservant in her sunday best, but still my new red dress is soooo beautiful!

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Vor über einem Jahr habe ich das Rauchen aufgegeben! Eine App, die ich mir zur Unterstützung besorgt hatte, hat mir genau ausgerechnet, wieviel Geld ich seit dem gespart habe. Eine ganze Menge O.O
Darum habe ich beschlossen, mir zur Feier von einem Jahr Rauchfreiheit etwas besonderes zu gönnen und habe Stoff für eine neue Cotte bestellt.
More than a year ago I quit smoking! FOr support I downloaded an app which added up exactly how much mone I was saving by not spending it on cigarettes. Which was a lot O.O
So I decided to give myself a treat for one smokefree year and ordered fabric for a new cotta.

Kein Arbeitskleid, sondern eins „für gut“. So wie meine blaue Cotte, aber aus wärmerem Stoff, so dass ich sie auch auf den Veranstaltungen im Frühjahr oder Herbst tragen kann, ohne zu frieren.
Also keine Schlupfärmel, sondern modisch enge Ärmel, aber oben so weit, dass ich mich noch bewegen kann. Und in einer schönen kräftigen Farbe. keine ganz teure Doppelfärbung, das wäre nicht standesgemäß, die Wahl fiel schließlich auf ein richtig kräftiges Krapprot!
Not a working-day dress this time, but for sundays or special occasions. Just like my blue cotta, but made from warmer cloth so I cuold wear it on spring or autumn-events without getting cold.
No workdress, so no slip-out-of-sleeves but chic narrow ones. And a nice bright colour. Not too fancy -still a working class girl-, I decided for a really strong madder-dye.

Farbe
Färberin meines Vertrauens ist Manuela von Ovicula. Sie hat es geschafft, die weiche angeraute Woll-Leinwand, die bei ihr unter dem passenden Handelnamen „Flauschi“ läuft in ein -sorry- richtig geiles Orangerot zu tauchen. Nicht karottig, sondern…Curryketchuprot. Mit einem goldenen Unterton, der in der Sonne richtig leuchtet! Eine wundervolle Farbe!
Colour
My favourite dyer is Manuela from Ovicula. She gave this plain-weave wool she sells as „Flauschi“ –> „Fluffy“ an astonishing bright orange-red-dye. Not carrot-like orange but like curryketchup, with a golden tone to it that really shines in the sun. I live the colour!

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Work in Progress

Schnitt
Der Schnitt der Cotte ist im Grunde der gleiche wie bei meinen anderen Kleidern auch: gerade Voerder- und Rückenbahn mit leichten Ärmelausschnitten vorne, Seitengehren ab Taille, halsnaher runder Ausschnitt mit kleinem Schlitz.
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The pattern is basically the same as for all my cottas. straight front and back panels, side gores each as wide as one  panel. Neck with a little slit.

Ärmel
Neu sind allerdings die Ärmel. Schlupfärmel wie bei meinem grünen Kleid schneide ich fast rechteckig zu. Sie werden nur Richtung Handgelenk etwas enger, aber sie sind im ganzen so weit, dass ich ohne Probleme rein und raus komme.
Bei meiner blauen Cotte habe ich die Ärmel enger gemacht und quadratische Unterarmzwickel eingesetzt, um mehr Bewegungsfreiheit zu bekommen.
Auf Abbildungen des 13. Jahrhunderts sieht man allerdings häufig, dass die Ärmel bis zum Ellenbogen ziemlich eng sind und dann recht schnell recht weit werden.
Sleeves
The sleeves are new. For Sleeves that you can slip out of like on my green dress I cut the sleeves nearly rectangular. Just a little more narrow towards the wrist. But I still make them quite wie, as I need some space to put them off an on.
On my blue cotta I used square gossets to give the narrow sleeves more room under the arm.
Pictures from 13th century often show Sleeves that are very tight up to the elbow and the get quite wide.

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Maciejowski Bibel, Beispiel für die Ärmel

Wie man diesen Effekt erzielt, zeigen Funde von erhaltenen Kleidern, wie zum Beispiel das so genannte ‚Bußkleid der heiligen Elisabeth‘ oder das ‚Kleid der heiligen Klara‘. Diese Kleider haben schmale dreieckige Keile auf der Rückseite der Ärmel.
This eefect is achieved by narrow triangular gassets on the backside of the sleeve as we can find on found textiles like the so calles „dress of st. Elisabeth“ (of Thuringia) or the „dress of st. Clare“.

Ich habe aus billigem Baumwollstoff ein Nesselmodell angefertigt, dass ich an die Ärmellöcher geheftet habe und so lange verändert, bis ich die gewünschte Optik und die ausreichende Bewegungsfreiheit hatte.
So I made a model from cheap cotton and tried around untl the sleeve fit and looked like on the pictures

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Gestern habe ich die Cotte fertig gestellt und weil das Wetter so herrlich sonnig war, habe ich den Liebsten überreden können, ein kleines Fotoshooting im Park abzuhalten. Fazit: Es ist wirklich ein Winterkleid *puh* schön warm das Ding😉
Aber vor allem traumhaft schön, aber seht selbst:
I finished the Cotte yesterday and with the weather being so lovely I convinced my better half to go out in the park for a little foto-shoot:
I learned: this is really a winter-dress! *phew* that was warm.
But above all it is beautiful, look for youselves:

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Die sonnengelben Strümpfe und Knieriem-Schuhe passen hervorragend dazu!

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Sonniges SaisonStart-StrümpfeStopfen

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Gestern zeigte sich das Wetter von seiner ganz frühlingshaften Seite und so habe ich mich mit einer Flickarbeit auf den Balkon gesetzt und die Nase in die Sonne gehalten.

Zu flicken gab es meine gelben Strümpfe. Die Nähte halten nicht besonders gut, ich muss meine Entscheidung von damals, eine Blindnaht mit zu beiden Seiten aufgeklappten Nahtzugaben zu verwenden, echt hinterfragen; aber das ist einen eigenen Blogpost wert.

Yesterday’s weather was lovely warm and sunny and so I decided to take my needlework out on the balcony and enjoy the first rays of sunshine.

It was my yellow stockings which needed mending. The seams break very easily, I really have to reconsider my decision in choosing the stiches. When I sew the stockings/hose I double-folded the seam-allowence to each side. This doesn’t really work well but Choice of seams and stiches is a whole other blog post!

 

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Jedenfalls hatten meine armen Strümpfe schon nach einem Wochenende in Düppel schon wieder einige aufgegangene Nähte. Statt jedes mal wieder Loch für Loch zu flicken, habe ich mich dafür entschieden, die gesamten Nähte noch ein mal mit einer Art Überwendlichnaht zu verstärken. Verwendet habe ich diesmal nicht Kettfäden aus dem Stoff sondern einfach gezwirntes* Wollgarn, gefärbt mit Färberkamille.

My poor hose had some holes in the seams after just one weekend in Düppel open-air museum. Instead of mending holes again and again I decided to enforce the seams with stiches with another thread. For sewing I used warp-threads from the fabric I used to sew the stockings. Now I split up 6-ply sockyarn (dyed with chamomille) and used two of the single threads to mend my seams.

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Bei der Gelegenheit fiel mir auf, wie sehr der Stoff besonders am Fußteil schon ausgeblichen war. Ich dachte erst, dass die Farbe sich durch Feuchtigkeit/Schweiß gelöst hätte, aber dann fiel mir auf, dass auch die Oberseite und die Nähte genau an den Stellen weiß werden, wo der Strumpf mit dem Schuh in Kontakt ist und Reibung ausgesetzt ist.

While working on the stockings I realized, how badly the colour had faded at the foot-part. At first I thought it was the sweat reacting with the dye but then I saw that it had also faded on the upside of the stocking and everywhere where sock and shoe rub against each other.

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Somit habe ich also gleich noch einen experimentalarchäologischen Erkenntnisgewinn gehabt: Resedafärbung auf leinwandbindiger Wolle bleicht duch Reibung aus.😉
So I learned: reseda-dyed woolen cloth tends to fade through rubbing!

Aber bleich oder nicht: die Strümpfe sind wieder einsatzfähig und werden jetzt frisch verstärkt hoffentlich eine ganze Saison halten!

But faded or not, my stockings are yet again fit for use and will hopefully endure the next season.

 

 

*tatsächlich war es 6-fach Sockengarn (industriell gesponnen), das ich zwei mal aufspleiße. Je zwei Einzelfäden werden zusammen zu einem Nähfaden. Genauso bin ich auch beim Besticken meiner Nadelrolle vorgegangen.
Als sich die Kapuze meiner Cappa löste, habe ich zum reparieren drei Einzelfäden benutzt, weil das Material so dick ist und ich mehr Reißfestigkeit brauchte.

Saisoneröffnung: Ostern im Museumsdorf Düppel

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Noch nicht das erste Lager, aber die erste Veranstaltung für dieses Jahr!
von Karfreitag bis Ostermontag haben wir Brandenburgunder zusammen mit den Mitgliedern des Museumsdorf Düppel den Winter ausgetrieben!

Das Wetter hatte sich den Feiertagen angepasst und von Dauerregen und aufgeweichten Wegen am Karfreitag bis zu strahlendem Sonnenschein am Ostersonntag und -montag war alles dabei.

Wir zogen mit Sackpfeifengedudel und Trommelgrdröhn durchs Dorf, um den Winter auszutreiben, halfen beim Verkaufen von Stockbrot und Bratwürsten und zeigten Handspinnen und Nadelbinden.

Und ich habe endlich mal eine längere Weile am Stück mit der historischen Fußspindel gesponnen, so dass ich zwischendurch auch noch haspeln durfte.

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Als ich spontan einigen Besuchern etwas über Textilverarbeitung und Kleidung im hohen Mittelalter erzählte, liefen irgendwie immer mehr Menschen dazu und plötzlich war’s ein Vortrag ^^
Der war so erfolgreich, dass ich ihn in den folgenden Tagen gleich noch ein paar Mal hielt. Wer mich kennt weiß: wenn ich sonst nix kann, aber quatschen kann ich😉 Das hat großen Spaß gemacht🙂

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Das war -wie immer in Düppel- ein toller Auftakt, jetzt freue ich mich auf die kommende Saison!

Ganz in weiß…

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Was viele bestimmt nicht wissen: ich habe eine geheime „Handarbeits- Bucketlist“ von Handarbeiten, die ich in diesem Leben unbedingt noch zumindest mal ausprobieren will.

Schon immer mit auf der Liste stand die Weißstickerei, also das Verzieren von weißen (Leinen-)wäschestücken, Tischdecken etc. mit Stickerei Ton in Ton und Durchbruchsmustern/Hohlsäumen etc. Die klassische Aussteuer-Stickerei eben😉

Da meine Familie mich nicht nur kennt sondern auch sehr liebt, habe ich zu Weihnachten neben anderen wundervollen Sachen auch ein neues gewichtiges Stück Lektüre bekommen:

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Die „Eyklopädie der weiblichen Handarbeiten“ von Thérèse de Dillmont.
Dieses Standardwerk von 1893 beinhaltet eine große Auswahl von verschiedenen Handarbeiten mit Anleitungen und Zeichnungen. Und ich darf jetzt eine wunderschöne Faximileausgabe mein Eigen nennen.🙂
Unter anderem findet sich hier auch ein ausführliches Kapitel zur Weißstickerei.

Also habe ich mir meine Stickrahmen (aus längst vergangenen Zeiten der Kreuzstichstickerei mit Oma), ein Stück Leinen und weißes Leinengarn geschnappt (beides habe ich ja -Mittealter sei Dank- in ausreichender Menge vorrätig) und losgelegt.
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Beim Sticken generell und bei der Weißstickerei im Besonderen muss man sehr sorgfältig arbeiten. Damit dürfte jedem, der mich kennt klar sein, dass das eigentlich nichts für mich ist😉
Eine erste Reihe Languettenstich sah dann auch gar nicht so schlecht aus. hier konnte ich tatsächlich Fäden zählen und blieb damit einigermaßen gerade und gleichmäßig. Hier habe ich übrigens auf den Stickrahmen verzichtet. Das ging über den Zeigefinger gelegt viel besser.
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Die zweite Reihe im „geraden Stielstich“ war da schon schwieriger und deutlich unruhiger.
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Der „gewundene Knötchenstich“ war wieder einfacher aber nicht so richtig effektvoll. Ich vermute, dass hier das Garn zu dünn war.
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Dann fing ich das erste Mal an, an mir zu zweifeln: der Wickelstich war aber so was von schief gewickelt😦
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Also las ich die Anleitung noch einmal gründlicher, verglich mit den Zeichnungen, und wechselte dann noch die Nadel. Ich hatte bis dahin mit meiner historischen Messingsnadel gearbeitet. Deren Öhr ist aber zu dick um die Windungen vernünftig von der Nadel zu schieben. Mit einer glatteren modernen Nadel ging es dann viel besser.
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Der Rest war Übung!
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Die „Stäbchenleiter“ hat mich nicht wirklich überzeugt, aber ich glaube, da stimmten auch die Größenverhältnisse und die Garndicke nicht. Die ganze Sache hätte kleiner und dichter sein müssen.
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Richtig gut gefallen haben mir die „geschlungenen Bögen“. hier habe ich das erste Mal mir der Garnstärke gespielt. nach den ersten Versuchen, die mich nicht wirklich überzeugt hatten, habe ich das Garn doppelt genommen. Schon besser!🙂
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Jetzt kam der Teil, auf den ich mich gefreut hatte: erste Durchbrucharbeiten.Verschiedene Versuche von Bindlöchern und Schattenbindlöchern brachten SEHR verschiedene Ergebnisse.
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(Merke: Garn dick genug wählen, Löcher sehr klein machen, gut vorzeichnen und erst nach dem Sticken ausschneiden.

So weit zu meinem ersten Weißstickerei-Versuch! Der Probelappen ist noch nicht voll, ich were also noch ein paar verschiedene Sachen ausprobieren. Das nächste Teststück bekommt dann Hohlsäume!

Porridge des Tages: Earl Grey

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Für den Earl Grey-Porridge habe ich zwei Beutel Tee in der Mandelmilch köcheln lassen, bevor ich den Hafer eingerührt habe.
Dazu süße blaue Trauben und Zartbitter-Schoko-Tropfen

For the Earl-Grey Porridge I simmered two tea bags in the almond milk before adding the oats.
Topped with blue grapes and dark chocolate chips

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